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Außen hui, innen hui





Jeder Bauherr hat bestimmte Vorstellungen und Wünsche, die er beim Bau seines Eigenheims gerne realisieren möchte, von der Art der Hülle bis hin zur Raumaufteilung und der Energieversorgung. Das eigene Haus soll im Idealfall nicht nur funktional und bezahlbar sein, sondern auch ästhetischen, ökologischen und formalen Ansprüchen genügen.

„Bauen ist keine Privatsache“, sagt Arno Lederer in seinem mit Wolfgang Bachmann bei Callwey veröffentlichten Buch „Einfamilienhäuser – Das ultimative Planungsbuch“ und fügt kurz danach hinzu, dass Architektur eine Zeitkunst ist, Häuser somit immer auch dem aktuellen Zeitgeist entsprechen. Kein Wunder also, dass sich viele Häuser, die heute entstehen, äußerlich ähneln. Aber bei genauerem Hinsehen stellt man fest, dass jedes Haus anderen Bedürfnissen, Ideen oder Voraussetzungen gerecht werden muss. Ist das Grundstück besonders steil oder unförmig, bedarf es einer entsprechend kreativen Architektur, um das Beste herauszuholen. Ist die Bauordnung besonders streng, muss man sich Gedanken machen, wie man ihr folgt und dennoch den eigenen Bedürfnissen und Wünschen Rechnung trägt. Ist das Budget limitiert, muss man das dem Haus nicht ansehen.

Das und mehr zeigen die beiden erfahrenen Autoren in ihrem Buch anhand von 70 exemplarischen Häusern aus dem deutschsprachigen Raum.

Von kleinen Häusern und introvertierten Bauten über besondere Formen und komplizierte Gründungen bis hin zu An- und Umbauten findet man hier fast alles. Nicht zum Nachbauen gedacht, sondern als Quelle der Inspiration für Bauherren, Architekten und Planer. In der Tat ein ultimatives Planungsbuch. Tong-Jin Smith

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