Immobilien : Löschblatt-Wirkung

Neue Dampfsperre aus Vlies gegen Feuchtigkeit

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Endlich sitzt die Familie am Wochenende zusammen und plaudert über die vergangene Woche. Doch plötzlich fällt der Blick des Vaters auf eine Ecke des Wohnzimmers. Er sieht einen größeren Schimmelfleck. Der Pilz wurde, wie sich herausstellt, durch Feuchtigkeit im Gebäude hervorgerufen. Vermutlich gelangte die Feuchte durch einen undichten Regenschutz, Baufeuchte, Konvektion oder Diffusion in die Konstruktion. Aus diesem Grunde installieren die Hersteller von Dämmsystemen so genannte Dampfsperren. Der Anbieter Icopal (Werne) hat jetzt eine neue Variante auf den Markt gebracht: Die HygrodiodeDampfsperre sorgt nicht nur dafür, dass kein schädigender Wasserdampf vom Innenraum in die Dämmung gelangt, sondern trocknet auch baufeuchte Konstruktionen durch ihre „Löschblatt-Wirkung“ dauerhaft aus. „Gesunde“ Konstruktionen werden somit gegen schädigende Diffusionen geschützt, feuchte werden wieder trocken. Wie es funktioniert?

Ein saugfähiges Vlies ist dabei beidseitig mit Dampf bremsenden Folienstreifen versehen, die auf der Ober- und Unterseite versetzt angeordnet sind. Kondensiert die Feuchtigkeit an der Folie, so saugt das Vlies diese Feuchte durch seine Kapillarwirkung auf, speichert sie und baut sie schließlich durch Verdunstung zur Rauminnenseite ab. Traditionelle Dampfsperren verhindern durch ihre reine Dampfbremswirkung lediglich ein nachhaltiges Austrocknen der Dachkonstruktion, eingesaugt wird die Feuchtigkeit jedoch nicht.

Hygrodiode kann in Kalt- und Warmdächern in ausgebauten Dachgeschossen, in Decken unter nicht ausgebauten Dachgeschossen oder beim nachträglichen Dachausbau sowie bei der Sanierung alter Dächer eingesetzt werden. Der Gebrauch ist unkompliziert, denn die Dampfsperre lässt sich mit Spezialklebern dauerhaft und luftdicht verkleben. So werden Bauschäden vermieden und Schimmelpilze entstehen erst gar nicht. Und die Familie kann ihre Kaffeerunde ohne entsetzte Blicke in die Wohnzimmerecke genießen. frb

Weiteres im Internet:

www.icopal.de

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