Immobilien : MELDUNGEN

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Im April kommenden Jahres startet zum zweiten Mal der Studiengang MBA Real Estate Management. Der international anerkannte Abschluss wurde von der BerlinBrandenburgischen Akademie der Wohnungswirtschaft zusammen mit der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft initiiert. Im ersten Jahrgang nahmen Mitarbeiter von Wohnungs-, Projektentwicklungs- oder Immobilienfondsgesellschaften, von Banken und Genossenschaften sowie Stadtplaner und Juristen teil. Die Ausbildung dauert drei Semester. Weitere Infos bei der BBA unter Telefon (030) 2308550 oder per e-mail: martina.heger@bba-campus.de.

Ein Mal räumen reicht oft nicht

Bei Schneefall oder anhaltendem gefrierenden Eis- oder Sprühregen reicht es nicht aus, ein Mal früh morgens zu fegen und zu streuen. Vielmehr sind an die Streu- und Räumpflichten der Hausbewohner strenge Anforderungen zu stellen, wie aus einem Urteil des Kammergerichts Berlin hervorgeht (Az.: 14 U 159/02). Innerhalb einer angemessenen Frist müsse jeweils neu gestreut werden erläutert der Deutsche Mieterbund (DMB). Nach Darstellung des DMB erklärte das Kammergericht, dass auch bei außergewöhnlichen Glätteverhältnissen die Streupflicht nicht entfällt. Vielmehr müsse öfter gestreut werden, damit die Gefahr des Ausrutschens verhindert werde. Das gelte selbst dann, wenn die abstumpfende Wirkung durch weitere Eisbildung abgeschwächt werde. Die Streupflicht findet dem Gericht zufolge ihre Grenze erst bei Wetterverhältnissen, bei denen wiederholtes Streuen zwecklos ist. Eine solche Situation könne bei fast ununterbrochenem gefrierenden Regen gegeben sein oder bei „Blitzeis“, dem plötzlichen Entstehen von Glatteis am Boden durch Niederschlag. Dagegen seien bei andauerndem gefrierenden Sprühregen Streumaßnahmen nicht von vorne herein zwecklos. dpa

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