Immobilien : MELDUNGEN

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Wer das historische Zinstief nutzen und eine Immobilie kaufen will, kommt um einen Kassensturz nicht herum. Nur mit Hilfe einer ehrlichen Auslotung aller finanziellen Möglichkeiten könnten Fehler vermieden werden, erklärt der OnlineBaufinanzierer „Interhyp“. Zur Finanzierung sei zudem eine solide Kosteneinschätzung unerlässlich. Fehler Nummer eins beim Hauskauf sind den Angaben zufolge Rechenfehler beim Kassensturz. Unregelmäßig anfallende Kosten für Autoreparaturen, Urlaub oder Versicherungen würden unterschätzt.

Sorge wegen „zweiter Miete“

Nach Angaben des Gesamtverbandes der Wohnungswirtschaft sind die Wohnnebenkosten zu einer „zweiten Miete“ geworden. Dafür hätten vor allem Preisanstiege bei Abwasser, Heizöl und Strom gesorgt. Positiver Trend im Immobiliensektor sei dagegen die sinkende Leerstandsquote in den neuen Bundesländern. Sie sank von 16 Prozent 2003 auf 15 Prozent im Vorjahr. Das sei vor allem durch den Abriss von 43086 Wohnungen möglich gewesen. Die Mieterschulden der Unternehmen betrügen 1,3 Milliarden Euro. Die Zahl der Sozialwohnungen ging weiter zurück und soll bis 2010 von 2,5 Millionen auf 1,4 Millionen sinken.

Umschuldung empfohlen

Die Stiftung Warentest empfiehlt Immobilieneigentümern in ihrem aktuellen Heft „Finanztest Spezial“ eine Umschuldung ihrer Kredite auf die derzeit günstigen Zinsen. Dies sei bei Verträgen mit einer Restlaufzeit von bis zu dreieinhalb Jahren möglich. ball

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