Immobilien : Mieter gesucht: Worauf Vermieter so kommen

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Auf dem Wohnungsmarkt ist Schlussverkauf. Letzten Sonnabend warb der Immobilenvermarkter Becker & Kries: „Der WSV geht weiter! 100 % Rabbatt auf Mietkaution, 10 % Rabbatt auf Jahresmiete. WSV heißt bei uns WinterSchlussVermietung“. Mieter werden umgarnt – zuweilen winken Fahrräder, Reisen, DVD-Player oder Plasma-TV für den Abschluss eines Mietvertrages. In den Plattenbaubezirken locken große Gesellschaften Studenten mit Dumping-Angeboten. Auch mietfreies Wohnen zum Start ist möglich, bei der Gagfah etwa, die freie Objekte derzeit mit dem Etikett „Kautionsfrei und einen Monat mietfrei“ aufhübscht.

Allerdings wollen sich nicht alle Vermieter derart bei ihren potenziellen Vertragspartnern anbiedern: „Wir geben nur Geld für Dinge aus, die mit der Ausstattung der Wohnung zu tun haben, zahlen zum Beispiel neue Fliesen, wenn die alten nicht gefallen“, sagt Andreas Habath von Trend Immobilien. Ohnehin nutzten die besten Beigaben nichts, wenn die Ausstattung der Wohnung, die Lage oder Einkaufsmöglichkeiten und Verkehrsanbindung nicht stimmten. Soweit wie ein Makler, der Büro-Immobilien an den Mann bringen wollte, will es ohnehin keiner der Vermieter treiben: Der Gewerbemakler hatte für den Abschluss eines Büro-Mietvertrages einen Porsche geboten – mit einem Leasingvertrag für drei Jahre. heid

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