Immobilien : Musterhäuser vermitteln oft falschen Eindruck Schöner und größer als der Standard

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In den Wohnparks von Bauträgern sowie in den Ausstellungen von FertighausHerstellern richten die Anbieter in der Regel so genannte Musterhäuser ein. Diese sollen den Kunden der Firma einen besseren Eindruck der Immobilie vermitteln, die sie erwerben und später bewohnen wollen.

Wer ein Musterhaus besucht, sollte sich jedoch genau über Typ und Größe des ausgestellten Gebäudes informieren und sie mit den Daten des Katalogs vergleichen. Denn nach Recherchen von Klaus Ulbrich, Autor des im Falken-Verlag erschienenen Buches „111 Fallstricke beim Hausbau“, werden Musterhäuser von einigen Herstellern größer gebaut, als die im Katalog des Bauträgers festgehaltenen Angaben.

Höhere Decken im Keller und geräumigere Zimmer seien keine Seltenheit. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten potenzielle Käufer sich nach dem Preis des Musterhauses informieren und diesen vergleichen mit den Angaben im Katalog des Fertighausherstellers oder in der Baubeschreibung des Entwicklers. Auch genauere Informationen über die Nutzfläche des Gebäudes sowie über den umbauten Raum können einen falschen Eindruck zerstreuen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die Flächen des Musterhauses auch mit dem Zollstock nachmessen und diese Werte dann mit den Angaben in den Prospekten vergleichen. ball

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