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... Energieverbrauch, Bauabnahme, Heizverhalten, PVC-Böden.

Energieverbrauch gedrosselt

In Mehrfamilienhäusern wird immer weniger Energie zum Heizen verbraucht. Das zeigt eine Untersuchung des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) für die Abrechnungsperiode 2009. Im Vergleich zum Jahr 2006 ging der durchschnittliche Energiebedarf um rund 13,4 Kilowattstunden je Quadratmeter Wohnfläche pro Jahr zurück. Das entspricht einem Minus von 8,9 Prozent. Damit verbrauchten Mehrfamilienhäuser 2009 durchschnittlich rund 136 Kilowattstunden je Quadratmeter Wohnfläche. In den neuen Ländern waren es rund 124,5 und in den alten Ländern 139,5 Kilowattstunden je Quadratmeter. Grund für den Rückgang dürfte die zunehmende Gebäudemodernisierung sein. dpa

Erst Abnahme, dann Geld
Die Rechnung eines Bauunternehmers darf nie vor der offiziellen Abnahme eines Hauses beglichen werden. Denn wer die Schlussrechnung bezahlt, hat damit in der Regel den Bau offiziell abgenommen – selbst wenn noch Arbeiten offen sind. Darauf weist der Verband Privater Bauherren in Berlin hin. Nach Angaben des Verbandes drängen Bauunternehmer immer öfter auf die Abnahme eines Hauses, obwohl wichtige Dinge noch nicht erledigt sind. Oft fehlten Außenanlagen, Wege, Einfriedungen, Treppengeländer oder Vordächer. Gelegentlich seien auch die Installationen noch nicht angeschlossen oder die Heizung funktioniert nicht. Solche unfertigen Häuser muss der Bauherr aber nicht abnehmen. dpa

Haus nicht auskühlen lassen
Wohnräume sollten immer auf mindestens 17 Grad geheizt werden. Ansonsten könnten Eigentümern Schäden entstehen, deren Beseitigung am Ende mehr kostet als das Heizen, warnt der Verband Privater Bauherren (VPB) in Berlin. Damit keine Rohre einfrieren, sollte die Heizung im Winter nie ganz abgestellt werden, auch nicht bei Nacht oder längerer Abwesenheit. Energie spare das Abdrehen der Heizung ohnehin nicht, weil so das Aufheizen des Hauses am nächsten Morgen länger dauert. dpa

Gefahr aus dem Fußboden
Wer sich an den PVC-Böden in seiner Wohnung satt gesehen hat, tut gut daran, die Beläge nicht einfach herauszureißen. Denn das ausgediente Material, insbesondere die Rückenbeschichtung, kann Asbest enthalten. Davor warnt die Verbraucherzentrale Berlin. Die krebserregenden Fasern finden sich in Cushion-Vinyl- Belägen oder Floor-Flex-Platten, die Ende der siebziger bis Anfang der achtziger Jahre häufig verlegt wurden. Cushion-Vinylbeläge bestehen aus einer Schaumschicht mit Druckdesign und einer Trägerschicht aus filzartiger Pappe. Floor-Flex-Platten sind weniger brisant, da sie Asbest nur in fest gebundener Form enthalten. Unabhängig von der Beschaffenheit der Giftfasern müssen asbesthaltige Fußbodenbeläge stets fachmännisch entsorgt werden. Tsp/dpa

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