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Bei klimafreundlicher Investition

keine Mietminderung

Wenn es nach den Eigentümern geht, sollen Mieter beim Einbau moderner Heiz- und Solaranlagen aus den Bauarbeiten keinen Anspruch auf Mietminderung ableiten dürfen. Es handele sich nicht um „Mängel an der Mietsache“, sondern um Investitionen in Energieeinsparung und Klimaschutz, erklärte die Bundesvereinigung der Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) vergangene Woche in Berlin. Mieterhöhungen nach klimafreundlichen Modernisierungen, wie sie zum Beispiel durch auf Jahre festgelegte Staffelmieten ausgeschlossen sind, sollten leichter möglich werden, Betriebskosten aus solchen Investitionen umgelegt werden dürfen.

Außerdem sollten das Mietnomadentum bekämpft und gerichtliche Aufschubwirkungen für zahlungsunfähige oder -unwillige Mieter verringert werden. Weitere BSI-Vorschläge für Mietrechtsänderungen sollen ermöglichen, Wärmelieferungen durch Dritte und Schönheitsreparaturen und deren Kostenübernahme durch den Mieter leichter durchsetzen zu können. Dazu soll dem Mieter per Gesetz die Pflicht zu solchen Reparaturen auferlegt werden, erläuterte Walter Rasch, BSI-Vorsitzender und Präsident des Bundesverbandes Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen.

Bei allen geplanten Änderungen solle die „soziale Balance“ jedoch nicht angetastet werden, betonte Rasch. Es sei aber „nur fair“, Investitionen der Vermieter umzulegen. Nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen sei wichtig, dass nötige Rechtsänderungen durch die Bundesregierung jetzt nicht durch den Verlust der schwarz-gelben Mehrheit im Bundesrat ausgebremst würden. „Es geht darum, energetische Sanierung im Mietrecht leichter zu machen“, sagte Rasch. dpa

Versicherung für Haus und Wohnung

Wer ein Haus oder eine Wohnung sein Eigen nennt, braucht dafür auch den passenden Versicherungsschutz. Doch gibt es sowohl bei den Preisen als auch bei den Leistungen der einzelnen Anbieter große Unterschiede, und nicht jede Police ist für alle Immobilieneigentümer sinnvoll. Der neue Ratgeber „Versicherungen für Haus und Wohnung“ vermittelt leicht verständlich die wichtigsten Fakten zu diesem Thema. Die besonderen Bedürfnisse von Bauherren kommen ebenso zur Sprache wie die Aspekte der Gebäude-, Hausrat- und Haftpflichtversicherung sowie die Besonderheiten beim Wohneigentum in Mehrfamilienhäusern. Nützliche Tipps und praxisnahe Beispiele machen die handliche Broschüre zur idealen Lektüre für alle, die sich einen schnellen Überblick zur Versicherung der eigenen Immobilie verschaffen wollen. Den Ratgeber gibt es für 4,90 Euro plus zwei Euro Porto beim Versandservice der Verbraucherzentralen, Adersstraße 78, 40215 Düsseldorf; Internet: www.verbraucherzentrale- niedersachsen.de Tsp

„Hotel Mama“

bleibt Spitze vor der WG

„Hotel Mama“ ist bei Studierenden fast genauso beliebt wie die Studi-WG. So leben 26 Prozent der Studierenden in einer Wohngemeinschaft und 23 Prozent noch bei ihren Eltern. Nur zwölf Prozent wohnen im Wohnheim, zwei Prozent zur Untermiete. Mit 37 Prozent liegt die eigene Wohnung an der Spitze, teilt das Deutsche Studentenwerk (DSW) mit. Dabei wohnen 20 Prozent mit Partner oder Partnerin zusammen, 17 Prozent mieten sich eine Wohnung alleine, ergab die jüngste Sozialerhebung, für die im vergangenen Sommer mehr als 16 000 Studierende befragt wurden. Tsp

Mehr dazu im Internet unter

www.sozialerhebung.de

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