NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Markisen müssen alle Eigentümer zustimmen

Mieter dürfen Außenmarkisen nur mit Zustimmung aller Parteien im Haus anbringen. Denn eine Markise auf Balkon oder Terrasse gelte als bauliche Veränderung. Darauf weist der Verein Wohnen im Eigentum in Bonn hin. Hintergrund sei, dass sich der Gesamteindruck der Wohnanlage ändere. dpa

Mieter müssen nur Aufzugswartung zahlen

Mieter müssen nur Wartungskosten für einen Aufzug im Haus tragen – nicht die Instandhaltungs- und Instandsetzungsausgaben. Schlüsselt der Vermieter die Anteile in der Betriebskostenabrechnung nicht nachvollziehbar auf, seien nur 50 Prozent der Gesamtkosten anzuerkennen. Das geht aus einem Urteil des Amtsgerichts Berlin-Spandau hervor, über das der Berliner Mietverein in seinem „Mietermagazin“ (Ausgabe 4/2010) berichtet. In dem Fall hatte der Vermieter mit einem Unternehmen einen so genannten Vollwartungsvertrag für den Aufzug abgeschlossen (Az.: 14 C 31/09). Die Richter stuften das Verhältnis von Wartungs- zu Instandhaltungskosten als geteilt ein. Nur fünfzig Prozent durfte der Vermieter also auf die Mietparteien umlegen – den Rest musste er selbst tragen. dpa

Nachbarn müssen dauerndes Bellen nicht dulden
Nachbarn müssen Hundebellen über einen langen Zeitraum nicht dulden. Der Besitzer ist verpflichtet, sein Tier so zu halten, dass Anwohner nicht gestört werden. Unternimmt er nichts, darf die Behörde ihm die Tiere wegnehmen. So urteilte des Oberverwaltungsgerichts Bremen (Az.: 1 B 215/09). In dem vorliegenden Fall bewachten zwei Dobermannhunde ein Grundstück. dpa

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