Nachrichten : Nachrichten

Feuerlöscher regelmäßig warten lassen

Feuerlöscher müssen regelmäßig gewartet werden. Nur dann ist ihr Gebrauch völlig ungefährlich. Darauf weist der Bundesverband Technischer Brandschutz (BVFA) in Würzburg in seiner Zeitschrift „Brandschutz Spezial“ hin. Bei nicht gewarteten Löschern bestehe die Gefahr, dass sie Roststellen bekommen, durch die beim Einsatz schlagartig Druck entweichen kann. Richtiges Löschen ist dann nicht mehr möglich. Damit ein gebrauchter und nur zum Teil entleerter Feuerlöscher weiterhin seinen Zweck erfüllt, muss er neu befüllt werden. Das ist praktisch beliebig oft möglich. Für die Wohnung oder das Büro eignen sich vor allem Schaumlöscher, Pulverlöscher sind laut BVFA weniger geeignet. dpa

Alte Mietverträge drei Jahre aufbewahren

Nach einem Umzug dürfen die Unterlagen der alten Wohnung nicht gleich in den Müll wandern. Der Mietvertrag, die Betriebs- und Heizkostenabrechnungen oder Zahlungsbelege sollten auf jeden Fall aufgehoben werden, so der Deutsche Mieterbund in Berlin. Es gebe hierzu zwar keine gesetzlichen Bestimmungen. Sinnvoll sei dies aber dennoch, da Ansprüche auf Zahlung von Miete oder Betriebskosten erst nach drei Jahren verjähren. Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Ende des Jahres zu laufen, in dem der Anspruch entstanden ist. Wer also Mitte 2010 auszieht, muss theoretisch bis Ende 2013 mit Nachforderungen seines Vermieters rechnen, warnt der Mieterbund. Dann sei es wichtig, Briefwechsel, Verträge, Zahlungsbelege und Kontoauszüge zur Hand zu haben. Dagegen dürfen Wohnungsübergabeprotokolle, Rechnungen über Malerarbeiten, Tapeten oder Farben schon nach einem halben Jahr entsorgt werden. Denn Ansprüche des Vermieters wegen unterlassener Renovierungen oder Reparaturen verjähren nach sechs Monaten. Allerdings sollten Mieter sicherheitshalber die Rückzahlung der Mietkaution abwarten. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben