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Graffiti im Haus kein Mietmangel

Farbschmierereien im Treppenhaus eines Mietshauses sind kein Mangel. Das hat das Landgericht Berlin entschieden (AZ: 63 S 619/09). Mieter haben demnach keinen Anspruch darauf, dass der Vermieter die Graffiti entfernt. Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn die Räume zu repräsentativen Zwecken angemietet wurden. Wie der Eigentümerverband Haus & Grund in seiner Zeitschrift „Das Grundeigentum“ berichtet (Ausgabe November 2010), wollte ein Mieter erreichen, dass Schmierereien im Treppenhaus entfernt werden. Bei seinem Einzug waren sie noch nicht vorhanden gewesen. Das Amtsgericht Lichtenberg gab ihm Recht (AZ: 103 C 138/09): Die Graffiti stellten eine Beeinträchtigung des Mietgebrauchs dar, das Treppenhaus müsse gesäubert werden. Das Landgericht folgte dieser Auffassung nicht. Die Schmierereien seien kein Mangel, da im Mietvertrag keine besondere Beschaffenheit des Treppenhauses vereinbart worden sei. Außerdem seien die Räume nicht zu repräsentativen Zwecken angemietet worden. dpa

Nachtstromheizung am teuersten

Heizen mit Strom verursacht im Vergleich zu allen anderen Energieträgern die höchsten Heizkosten. So liegen die Heizkosten in einem 150-Quadratmeter-Einfamilienhaus mit Nachtstrom bei 2700 Euro im Jahr, mit Erdgas oder Heizöl hingegen nur bei 1800 Euro. Das hat die gemeinnützige Klimaschutz-Beratungsgesellschaft „co2online“ in Berlin ermittelt. In Deutschland gebe es trotzdem noch etwa 1,6 Millionen Nachtspeicherheizungen. Mieter und Hauseigentümer können jetzt auf der Internetseite www.klima-sucht-schutz.de neben weiteren Heizsystemen auch die Kategorie Nachtstrom wählen und überprüfen, ob der Heizenergieverbrauch des von ihnen bewohnten Gebäudes zu hoch ist. Einsparpotenziale und Alternativen sind laut „co2online“ ebenfalls auf einen Blick erkennbar. dpa

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