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Gefrorene Wasserleitung mit Haartrockner auftauen

Wer immer noch nicht die Außenwasserleitungen geschlossen hat, kann noch eingreifen – bevor sie bei Minusgraden zufrieren und platzen. Zum Auftauen eignen sich Haartrockner, Heizlüfter oder Tücher, die in heißes Wasser getaucht wurden. Auch Heizmatten und Wärmflaschen sind gute Hilfsmittel, empfiehlt der Deutsche Feuerwehrverband in Berlin. Auf keinen Fall sollten eine Lötlampe oder anderes offenes Feuer benutzt werden. Die Hitze könnte brennbare Stoffe wie Isoliermaterial schnell entzünden. Eigentlich sollten Wasserleitungen im Garten, leerstehenden Häusern und unbeheizten Räumen möglichst schon vor dem ersten Frost geleert und abgedreht werden. So kann ein Platzen verhindert werden. Im Haus dürfen Heizkörper außerdem nie vollständig abgedreht werden, rät der Verband. Es sollte mindestens die gekennzeichnete Frostschutzstellung gewählt werden. So kühlen die Wasserleitungen nicht vollständig aus. dpa

Bauherren müssen Baustelle auch im Winter richtig versichern

Auch wenn der Bau gerade unter Schnee ruht: Bauherren sollten ihren Versicherungsschutz im Blick haben. Besonders wichtig sei bei winterlichem Wetter eine Bauherren-Haftpflichtversicherung, erklärte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Diese schütze gegen das Risiko von Schadenersatzansprüchen Dritter. Aber auch für noch unbebaute Grundstücke sollten Policen abgeschlossen werden. Der Bauherr sei für die Sicherheit auf seiner Baustelle verantwortlich, teilte der GDV mit. Wird etwa auf einer Baustelle ein Holzbrett von einer Windböe erfasst und ein vorbeigehender Passant dadurch verletzt, komme die Bauherren-Haftpflichtversicherung für die Arztrechnungen auf. Die Kosten für die Versicherung richten sich nach der Höhe der Bausumme und der Dauer des Bauvorhabens. Schon vor Beginn der Bauarbeiten sollte für das Grundstück eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden, so der GDV. Denn ab dem Kauf trägt der Besitzer die Verantwortung dafür, wenn Dritten etwas passiert. Vernachlässigt etwa ein Grundstückseigentümer die Streupflicht, muss er die Kosten übernehmen, wenn sich ein Passant auf dem Gehweg verletzt. dpa

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