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Fertighaus-Hersteller profitieren

von Euro-Schuldenkrise

Die deutschen Fertighaus-Hersteller profitieren von der seit Monaten anhaltenden Diskussion um die Zukunft des Euro. Aus Angst vor einer Inflation gebe es eine Flucht in die Sachwerte, die Verbraucher investierten verstärkt in Eigentum, sagte Johannes Schwörer, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF), der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Die Branche sei deshalb aktuell so ausgelastet wie seit Jahren nicht mehr. Die Auftragsbücher seien bis August 2012 gefüllt. Für das laufende Jahr peilen die Fertighaus-Hersteller einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden Euro an.Der positive Trend werde auch im kommenden Jahr weitergehen, sagte Schwörer. Für 2012 rechnet er mit einem Umsatzwachstum von etwa acht Prozent. Ein Bauherr gibt Schwörer zufolge im Schnitt rund 200 000 Euro für ein Fertighaus aus. Der BDF vertritt nach eigenen Angaben 47 Unternehmen, die 90 Prozent des Marktes repräsentieren. Die Zahl der Mitarbeiter in der Branche liegt bei etwa 10 000 Beschäftigten. dpa

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