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Marienfelde: Modernisierung soll

60 Prozent Energie einsparen

Mit der energetischen Sanierung von 218 Wohnungen in Marienfelde hat der Beamten-Wohnungs-Verein (BWV) zu Köpenick sein nach eigenen Angaben größtes und umfangreichstes Projekt abgeschlossen. Wie der BWV mitteilt, umfasste die Sanierung die komplette Wärmedämmung der Gebäudehülle sowie die Modernisierung der Haustechnik. Die Wohnanlage am Lichterfelder Ring und Tirschenreuther Ring 2–4 stammt aus den 70er Jahren und zeigte altersbedingte Mängel. Ziel der umfangreichen Maßnahmen war die komplexe Sanierung zum KfW-Effizienzhaus 115 gemäß EnEV 2009 unter Einhaltung der architektonischen Besonderheiten des Objektes. Laut BWV werden durch die Sanierung künftig 60 Prozent Energie eingespart. Tsp

Energetische Sanierung: 

Keine Einigung über Steuerbonus

Hausbesitzer müssen weiter auf den Steuerbonus für energetische Gebäudesanierungen warten. Der Vermittlungsausschuss von Bundesrat und Bundestag vertagte nach Angaben von Teilnehmern am vergangenen Mittwoch eine Entscheidung. In dem Streit geht es darum, welchen Anteil der Steuerausfälle von 1,5 Milliarden Euro die Länder tragen. Geplant ist bisher, dass jährlich zehn Prozent der Kosten für energetische Sanierungen steuerlich abgesetzt werden können. Das Gesetz gilt als wichtiger Baustein der Energiewende, weil damit die Sanierungsquote auf zwei Prozent jährlich verdoppelt werden soll. dpa

Wenn Laub den Balkonabfluss verstopft: Mieter haften für Schäden

Mieter müssen dafür sorgen, dass der Abfluss auf ihrem Balkon nicht durch Laub oder Eis verstopft. Kommt es deshalb zu einem Wasserschaden, haftet der Mieter, entschied das Amtsgericht Berlin-Neukölln (Az. 13 C 197/11), wie die Zeitschrift „Das Grundeigentum“ des Eigentümerverbandes Haus & Grund berichtet. Denn zu den Pflichten eines Mieters gehöre es auch, Schäden möglichst zu vermeiden. In dem Fall war die Mieterin längere Zeit nicht zu Hause, eine Freundin kümmerte sich um die Wohnung. In dieser Zeit kam es zu einem Wasserschaden in der Wohnung darunter. Da weder die Mieterin noch ihre Freundin erreichbar waren, wurde die Feuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte stellten fest, dass der Abfluss auf dem Balkon vereist war und Wasser in das Gebäude eindrang. Die Vermieterin verlangte Schadenersatz. Zu Recht, wie die Richter feststellten. Die Mieterin sei dafür verantwortlich, dass der Abfluss frei sei und müsse für den entstandenen Schaden aufkommen. Auch die Mietminderung ihres Nachbarn musste die Beklagte erstatten. dpa

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