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Eigentümer und Vermieter

müssen Schnee und Eis räumen

Grundstückseigentümer und Vermieter sind für die Beseitigung von Schnee und Eis verantwortlich. Die Winterpflichten könnten aber über den Mietvertrag den Mietern des Hauses übertragen werden, erklärt der Deutsche Mieterbund. Lassen Eigentümer und Vermieter die Arbeiten von einem Hausmeister oder gewerblichen Dritten erledigen, zählen die Kosten dafür nach Darstellung des Mieterbundes zu den Betriebskosten. Bei entsprechender Vertragsgestaltung können die Kosten über die jährliche Abrechnung den Mietern in Rechnung gestellt werden. Wann, wo und wie zu räumen ist, bestimmen die Ortssatzungen der Städte und Gemeinden. Normalerweise beginnt die Streu- und Räumpflicht um 7 Uhr – an Sonn- und Feiertagen ein bis zwei Stunden später – und endet um 20 Uhr.

Der Bürgersteig vor dem Haus und Eingangsbereich ist in einer Breite von etwa 1,20 Metern bis 1,50 Metern zu fegen. Dagegen reicht es für die Wege zu den Mülltonnen oder Parkplätzen aus, wenn diese in einer Breite von etwa 0,50 Metern geräumt werden. Je nach Witterungsverhältnissen muss im Laufe des Tages auch mehrfach gefegt und gestreut werden. Dabei gilt der Grundsatz: „Streuen ist wichtiger als Fegen.“ War der Mieter zum Winterdienst verpflichtet, hilft ihm bei Unfällen eine private Haftpflichtversicherung. Ist der Vermieter seiner Verpflichtung, Eis und Schnee zu räumen, nicht nachgekommen, tritt die Haus- und Gebäudeversicherung ein. dpa

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