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Handwerkerbestätigung bei energetischer Sanierung einfordern

Wer sein Haus energetisch sanieren lässt, erhält vom Handwerker eine Erklärung, dass die gesetzlichen Vorschriften eingehalten wurden. Darin werde schriftlich bestätigt, dass das Bauergebnis zum Beispiel den Vorgaben der Energieeinsparverordnung entspricht, erläutert die Verbraucherzentrale Berlin. Diese sogenannte Unternehmererklärung sei vom Gesetzgeber sogar vorgeschrieben. Stellt der Handwerker diese nicht oder falsch aus, könne er mit einer Geldbuße von bis zu 5000 Euro bestraft werden. dpa

Wärmepumpen arbeiten auch bei extremen Minusgraden fehlerfrei

Hausbesitzer können beruhigt sein: Wärmepumpen funktionieren auch bei extrem frostigen Temperaturen einwandfrei. Zusatztechnik schütze sie vor Vereisung, erklärt Sanna Börgel vom Bundesverband Wärmepumpe in Berlin. „Bei Luftwasserwärmepumpen, die außerhalb des Hauses aufgestellt werden, sorgt eine automatische Abtaufunktion dafür, dass der Wärmeübertrager bei feuchter Kälte nicht vereist.“ Das von der Wärmepumpe aufgeheizte Wasser werde dabei über die sensiblen Teile geleitet. Bei Luftwärmepumpen schaltet sich ab etwa minus sieben Grad ein elektrischer Heizstab zusätzlich zur Gewinnung von Wärme ein. Allerdings steige dadurch der Stromverbrauch, wenn auch nur geringfügig. „Erdgekoppelte Wärmepumpen hingegen kommen stets ohne Ergänzung aus, da ihre Wärmequellen von den ganzjährig gleichbleibenden Temperaturen im Erdreich profitieren“, erläutert Börgel. Denn sowohl das Grundwasser für die Wärmegewinnung durch Wasserwärmepumpen als auch die Umgebungstemperatur im Erdinneren für die Gewinnung durch Erdsonden lägen konstant bei rund zehn Grad. Auch Erdkollektoren lieferten zuverlässig Energie, denn ihr waagerecht verlegtes, großflächiges Rohrsystem werde im Boden unter der Frostgrenze verlegt. dpa

Niedrige Bauzinsen: Günstiger

Zeitpunkt für Forward-Darlehen

Die Zinsen für Baudarlehen bewegen sich weiter auf einem rekordverdächtig niedrigem Niveau. Laut der unabhängigen Finanzberatung FMH in Frankfurt liegt der Effektivzins für Hypothekenkredite mit einer Laufzeit von zehn Jahren derzeit bei 3,03 Prozent. „Das ist ein guter Zeitpunkt, über ein Forward-Darlehen nachzudenken“, empfiehlt FMH-Inhaber Max Herbst. Denn künftig würden die Zinsen wahrscheinlich eher wieder steigen als noch weiter deutlich fallen. Mit einem Forward-Darlehen könnten Kunden sich die niedrigen Zinsen für die kommenden Jahre sichern. „In einer Niedrigzinsphase besteht kaum die Gefahr, große Fehler zu machen“, sagt Herbst. dpa

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