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KfW-Banken stocken Zuschüsse für Energieberatung und Sanierung auf

Die bundeseigene KfW-Bankengruppe hat ihr Förderprogramm für energetische Sanierungen aufgestockt. „Seit 1. Januar wird die Baubegleitung durch einen Energieberater bei einer anspruchsvollen Sanierung mit bis zu 4000 Euro gefördert. Das ist doppelt so viel wie vorher“, erläutert Claudia Rist vom Programm Zukunft Altbau des Umweltministeriums Baden-Württemberg in einer Mitteilung. Wer sein Haus mit Eigenkapital auf einen hohen energetischen Standard saniert, der kann außerdem bis zu 15 000 Euro Zuschuss pro Wohneinheit in Anspruch nehmen. Bislang waren maximal 13 125 Euro möglich. Von 1. April an werden außerdem kleine Blockheizkraftwerke finanziell unterstützt. Bislang wurde die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) nur für Stadtteile, Hallenbäder oder Krankenhäuser eingesetzt; inzwischen ist sie auch für Wohnhäuser interessant. Die KfW fördert künftig Anlagen bis 20 Kilowatt elektrischer Leistung. Käufer erhalten einen einmaligen Zuschuss, der sich nach der Leistung staffelt. Sehr kleine, für Ein- und Zweifamilienhäuser besonders geeignete Anlagen mit einer Leistung von einem Kilowatt erhalten 1500 Euro, große Anlagen mit 19 Kilowatt 3450 Euro. Tsp

Mieten seit 2000 langsamer gestiegen als Verbraucherpreise

Die Mieten in Deutschland sind in den vergangenen zehn Jahren weniger stark gestiegen als die Verbraucherpreise. Das Plus bei den Nettokaltmieten habe nur in einem einzigen Jahr über der Inflationsrate gelegen, teilte der Immobilieneigentümer-Verband Haus & Grund in Berlin unter Berufung auf Daten des Statistischen Bundesamtes mit. 2011 etwa seien die Mieten um 1,1 Prozent gestiegen, während die Inflationsrate 2,3 Prozent betragen habe. Nur 2009 hätten die Mietsteigerungen 1,1 Prozent betragen, während die Verbraucherpreise nur 0,4 Prozent zugelegt hätten. AFP

Wärmeschlupflöcher von Experten suchen lassen

Wärmebildaufnahmen ihres Hauses sollten Eigentümer von qualifizierten Gebäudethermografen machen lassen. Wichtig sei, dass eine Kameratechnik mit einer Auflösung von mindestens 300 mal 200 Pixeln und einer thermischen Empfindlichkeit kleiner als 0,08 Grad Celsius verwendet wird, rät die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg in Stuttgart. Nur so ließen sich aussagekräftige Aufnahmen machen. Mit den bei Kälte aufgenommenen Infrarotbildern können Fachleute undichte Stellen an Fenstern und Heizkörpernischen und schlechte energetische Zustände des Daches oder der Fassade aufspüren. Die Aufnahmen auswerten sollte ein unabhängiger Energieberater, empfehlen die Verbraucherschützer. dpa

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