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Bausparkassen: Nachfrage nach Wohneigentum wird immer lebhafter

Der Wohnungsmarkt wird nach Einschätzung der Landesbausparkassen (LBS) und Sparkassen immer dynamischer. Die Makler von LBS und Sparkassen haben 2011 Gebrauchtimmobilien um bis zu acht Prozent teurer verkauft als 2010, heißt es in einer Mitteilung der Bundesgeschäftsstelle der Landesbausparkassen. Eigenheime aus dem Bestand wurden im Durchschnitt um fünf Prozent teurer vermittelt, Eigentumswohnungen sogar um acht Prozent teurer. Im Gesamtjahr 2011 seien 34 000 Immobilien verkauft worden, darunter 15 000 Einfamilienhäuser und 12 000 Wohnungen; im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus um neun Prozent. Die Eigenheime aus dem Bestand kosteten im Durchschnitt 156 000 Euro. Zum Vergleich: Ein Neubau kostete 2011 laut LBS im Schnitt 298 000 Euro. Die Makler verzeichneten den Angaben zufolge ebenfalls eine gestiegene Nachfrage nach Baugrundstücken. bak

Kleine Blockheizkraftwerke

werden gefördert

Die Anschaffung von kleinen Blockheizkraftwerken wird ab 1. April gefördert. Für neue Anlagen gibt es einmalig zwischen 1500 und 3450 Euro, teilt die Neue Verbraucherzentrale in Mecklenburg und Vorpommern in Rostock mit. Aber es müssten Voraussetzungen erfüllt sein: Das Blockheizkraftwerk müsse als förderfähige Anlage auf der Liste des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) stehen. Außerdem sind hohe Effizienzanforderungen zu erfüllen, und der Betreiber müsse für die Anlage einen Wartungsvertrag abschließen. Zusätzlich dürfe es in der Nähe kein Fernwärmeangebot geben. Die Anträge können beim BAFA eingereicht werden. dpa

Vorsicht bei gewerblicher Vermietung unter Marktniveau:

Zwischen Angehörigen oder Gesellschaftern werden Wohnungen oftmals verbilligt vermietet. Dies ist grundsätzlich kein Problem. „Die vereinbarte Miete sollte jedoch wenigstens 66 Prozent der ortsüblichen Miete betragen, denn nur dann können auch die mit der Vermietung zusammenhängenden Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung voll angesetzt werden“, erklärt Anita Käding vom Bund der Steuerzahler. dpa

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