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Frühblühende Gehölze brauchen schon jetzt einen Rückschnitt

Auf den Balkonen sprießen Geranie & Co., und viele Gärtner freuen sich schon auf Salat aus dem eigenen Garten. Für die ersten Ziergehölze ist die Saison schon wieder vorbei, die Blüten sind verblasst – viele von ihnen können daher zurückgeschnitten werden. „Das bekannteste Beispiel ist die Forsythie“, sagt Lutze von Wurmb, Vizepräsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau in Bad Honnef bei Bonn. „Sie blüht am vorjährigen Holz. Wenn dieses jetzt geschnitten wird, bildet die Pflanze im Laufe des Jahres viel neues, im kommenden Jahr blühfähiges Holz.“ Auch Mandelbäumchen, Kornelkirsche und Brautspiere sind dankbar für einen Rückschnitt direkt nach der Blüte und belohnen ihn mit üppigem Flor im Folgejahr. Der Frühlingsflieder gehört zwar ebenfalls in die Gruppe der Gehölze, die am vorjährigen Holz blühen, er ist aber eine Ausnahme: „Er muss nicht geschnitten werden. Wenn er ausreichend Platz hat, um sich zu entfalten, bleibt er auch ohne Schnitt lange blühwillig.“dpa

Clevere Pflanzengemeinschaft: 

Schnittlauch schützt Rosen

Manche Zier- und Gemüsepflanzen bilden das perfekte Paar: Sie schützen sich vor Schädlingen. So sind Rosen weniger anfällig für den Befall mit Rostpilzen, wenn Schnittlauch neben ihnen gedeiht, wie der Zentralverband Gartenbau in Bonn mitteilt. Ein anderes Beispiel sind Ringelblumen: Sie halten Schnecken von Salatköpfen ab. Und die Tomate gibt schon im Beet eine gute Kombination mit Basilikum ab – neben Basilikum werden Tomaten weniger von Mehltau befallen.

Das Auge isst mit: Wie Zierpflanzen haben auch viele Beetpflanzen einen dekorativen Charakter, der in Kombination noch besser hervorsticht. So lässt sich der buntstielige Mangold den Angaben zufolge gut mit gelb- oder orangefarbenen Sommerblühern kombinieren. Rotstieliger Mangold wirke neben blauem Ziersalbei, und gelber Rudbeckie oder Kürbis passe mit den großen Blättern gut neben kleinblütige Studentenblumen. Ein Paprikahochstämmchen lasse sich zusammen mit unermüdlich blühendem Sanvitalia (Husarenknopf) pflanzen. dpa

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