NACHRICHTEN : NACHRICHTEN

Beteiligte am Hausbau im Überblick:

Wer ist wer?



Der BT, der GU und der GÜ: Hinter diesen Abkürzungen verbergen sich verschiedene Beteiligte am Hausbau. Wer wer ist und was er tut, erläutert der Verband Privater Bauherren in Berlin in seinem neuen Merkblatt „Wer ist wer am Bau?“. Hier ein Überblick: Der Bauträger (BT): Er verkauft ein Grundstück und dazu das Angebot, ein Haus oder einen Hausteil zum Festpreis zu planen und zu erstellen. Er übernimmt sämtliche Arbeiten von der Planung über das Einholen der Genehmigungen und den Hausbau. Der Generalunternehmer (GU): Der Bauherr besitzt bereits ein Grundstück. Er beauftragt den Generalunternehmer mit dem Bau. Dieser übernimmt alle Leistungen und kann aber Subunternehmen mit Einzelaufgaben wie dem Rohbau beauftragen. Der Generalübernehmer (GÜ): Er ist im Gegensatz zum Generalunternehmer nur ein Koordinator. Er baut nicht selbst. Bausachverständige: Sie sind Berater des Bauherren. Hilfreiche Hinweise gibt die KfW-Förderbank: Sie bezuschusst die Baubegleitung bei energetischen Sanierungen und akzeptiert Architekten und Ingenieure, die gemäß der Energieeinsparverordnung Energieausweise berechnen dürfen. dpa

Maklercourtage auch ohne Auftrag

des Vermieters möglich

Ein Makler darf für die Vermittlung einer Wohnung auch dann eine Courtage vom Mieter verlangen, wenn er nicht vom Vermieter damit beauftragt wurde. Darauf weist der Mieterschutzbund in Recklinghausen hin. Bei dieser sogenannten Kaltakquise wisse der Makler zum Beispiel durch eine Zeitungsanzeige davon, dass die Wohnung vermietet werden soll, und gebe die Adresse an Mietinteressenten weiter. Die Courtage kann er allerdings nur fordern, wenn tatsächlich ein Mietvertrag zustande gekommen ist. Nach dem Wohnungsvermittlungsgesetz darf sie maximal zwei Nettokaltmieten zuzüglich Mehrwertsteuer betragen. dpa

Erbe muss Miete für Wohnung von Verstorbenem übernehmen

Nach dem Tod eines Angehörigen übernimmt der Erbe unter Umständen auch das Mietverhältnis des Verstorbenen. Er muss dann die Miete für die Wohnung oder das Haus zahlen. Darauf macht das Deutsche Forum für Erbrecht in München aufmerksam. Wird ein Erbe unfreiwillig neuer Mieter, obwohl er die Wohnung eigentlich auflösen will, kann er – ebenso wie der Vermieter – ein außerordentliches Kündigungsrecht in Anspruch nehmen. Die Kündigungsfrist beträgt dann immer noch drei Monate. Schneller kann es gehen, wenn der Erbe für die Wohnung selbst einen Nachmieter sucht. Dann lasse sich das Vertragsverhältnis auch vorzeitig beenden.dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar