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Mietpreis darf bei Neuvermietung nicht grenzenlos angehoben werden



Bei der Neuvermietung einer Wohnung kann die Miete nicht beliebig angehoben werden. Gewisse Grenzen werden durch die ortsübliche Vergleichsmiete gesetzt. Dabei gilt: Liegt die neue Miete 20 Prozent oder mehr über der Vergleichsmiete, gilt sie als unangemessen, wenn das Angebot an vergleichbaren Wohnungen knapp ist. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland in Berlin hin. Eine solche Mietpreisüberhöhung wird laut Paragraf 5 des Wirtschaftsstrafgesetzes als Ordnungswidrigkeit gewertet. Liegt die neue Miete 50 Prozent über der Vergleichsmiete, kann das unter Umständen sogar als strafbarer Mietwucher gelten. Allerdings gibt es Ausnahmen, etwa nach aufwendigen Modernisierungen. Nach Angaben des Deutschen Mieterbundes sind die Wohnkosten in Deutschland auf Rekordniveau. Bei Neuvermietungen gebe es Preissprünge von bis zu zehn Prozent innerhalb eines Jahres. dpa

Immobilienkäufer zahlen im Schnitt 279 000 Euro fürs Eigenheim

Immobilienkäufer in Deutschland geben mehr Geld als früher für die eigenen vier Wände aus. In diesem Jahr zahlten Käufer im Schnitt 279 000 Euro für ihre Immobilie, wie aus einer Erhebung des Verbandes der Pfandbriefbanken (vdp) in Berlin hervorgeht. Im Vergleich zur letzten Erhebung 2009 ist das ein Anstieg von mehr als acht Prozent. Damals betrug der durchschnittliche Objektpreis rund 258 000 Euro. Für die Finanzierung bringen Eigenheimerwerber immer mehr Geld selbst mit. Das Eigenkapital lag 2012 bei durchschnittlich 82 000 Euro, die aufgenommenen Kredite bei etwa 197 000 Euro. Vor drei Jahren lagen die Eigenmittel bei rund 67 000 Euro, die Kredite bei etwa 191 000 Euro. Die Eigenkapitalquote stieg damit von 26 Prozent 2009 auf 29 Prozent 2012. dpa

Schnee von Solaranlage nicht

mit spitzem Gegenstand räumen

Haben Solaranlagen auf dem Dach eine Neigung von mehr als 30 Grad, kann der Schnee abrutschen. Alle andere Anlagen sollten regelmäßig geräumt werden, rät der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft in Berlin. Doch die Besitzer sollten nicht selbst auf das Dach steigen, sondern versuchen, etwa mit einem Besen den Schnee vom Fenster aus wegzuschieben. Der Gegenstand sollte allerdings keine scharfen Kanten haben, da diese die empfindlichen Module beschädigen können. Auch von den Dachziegeln muss Schnee unter Umständen (durch Profis) geräumt werden. Eine zehn Zentimeter dicke Schicht könne abhängig vom Grad der Vereisung und dem Wassergehalt durchaus mehr als 100 Kilogramm pro Quadratmeter wiegen, erläutert der Gesamtverband. dpa

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