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Spanien: Aufenthaltsgenehmigungen für ausländische Wohnungskäufer



Spanien will Ausländern, die sich eine Wohnung kaufen, automatisch eine Aufenthaltsgenehmigung erteilen. Die Maßnahme gelte für Immobilienkäufe ab 160 000 Euro, kündigte der spanische Handels-Staatssekretär Jaime García-Legaz an. Mit diesem Mindestpreis wolle die Regierung eine große Welle von Anträgen auf Aufenthaltsgenehmigungen verhindern. Mit der Maßnahme will Spanien der Ankündigung zufolge den spanischen Immobilienmarkt vor allem für Russen und Chinesen attraktiver machen, da es praktisch keine Inlandsnachfrage nach Wohnungen gebe. In Spanien standen schon vor zehn Jahren 3,1 Millionen Wohnungen leer. Seither sind mehr als 4,5 Millionen weitere Wohnimmobilien errichtet worden. epd

Italien: Schlösser und Kasernen

zu verpachten

Im Kampf um den Abbau seiner immensen Staatsverschuldung setzt Italien nun auf die Verpachtung von Schlössern, Kasernen und selbst Gefängnissen. Die Regierung erstellte nach Behördenangaben eine Liste mit Hunderten von Immobilien, die langfristig verpachtet werden sollen. Dazu gehören beispielsweise das mittelalterliche Schloss von Soriano nel Cimino bei Rom, ein altes Gefängnis aus dem 18. Jahrhundert auf der Insel Procida und drei alte Kasernen am Ufer des Gardasees. Das Amt zu Verwaltung von Staatsimmobilien hat nach eigenen Angaben bisher eine Liste mit 350 Objekten erstellt, die für eine Dauer von 50 Jahren verpachtet werden sollen. Weitere rund 4000 Immobilien sollen folgen. Sie sollen ab Januar auf dem Markt zur Vermietung oder Verpachtung angeboten werden.AFP

Deutschland: Prüfpflicht

für Heizöltanks geplant

In diesem Jahr soll eine bundesweit einheitlich geregelte Prüfpflicht für Heizöltanks ab 1000 Litern eingeführt werden. Schon jetzt drängen manche Firmen zu einem Sicherheitscheck – Hausbesitzer können damit aber noch getrost warten. Darauf weist der Verband Privater Bauherren in Berlin hin. Er rät Verbrauchern, sich nicht auf Angebote einzulassen, die mit dem Hinweis auf die nahende Neuregelung ein schnelles Geschäft machen wollen, und die Überprüfung zu verschieben. Denn die Verordnung sei derzeit noch in Arbeit und werde wohl erst Mitte 2013 in Kraft treten. Betroffene Hausbesitzer werden schriftlich von den Behörden verständigt. Die Kosten liegen je nach Aufwand der Prüfung bei rund 100 Euro. Eine „Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen“ gibt es schon in einzelnen Bundesländern. Die Regeln sollen nun bundesweit vereinheitlicht werden. dpa

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