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Kühleres Wetter und höhere Preise verteuern Gasrechnungen



Gaskunden mussten 2012 tiefer in die Tasche greifen als im Jahr davor. Laut einer Berechnung des Vergleichsportals Toptarif aus Berlin sind die Kosten für Kunden um rund 13 Prozent gestiegen. Für Haushalte, die mit Gas heizen, bedeutete das eine durchschnittliche Erhöhung der Energiekosten von etwa 105 Euro. Je nach Haushaltsgröße, zum Beispiel bei Einfamilienhäusern, sind aber auch Nachzahlungen von 250 Euro und mehr möglich. Gründe für die Entwicklung sind laut Toptarif der kühlere Winter 2012 und höhere Gaspreise.dpa

Deutlich weniger Immobilien

unter dem Hammer

Angesichts der hohen Nachfrage nach „Betongold“ kommen in Deutschland immer weniger Immobilien unter den Hammer. 2012 sei die Gesamtzahl der anberaumten Termine für Zwangsversteigerungen an den deutschen Amtsgerichten um 15,7 Prozent auf 61 500 gesunken, teilte der Ratinger Fachverlag Argetra mit. Das sei der niedrigste Stand seit dem Jahr 2001. In allen Bundesländern wurde von dem Verlag ein Rückgang beobachtet. Die hohe Nachfrage nach Immobilien habe es so manchem Eigentümer erlaubt, durch einen freihändigen Verkauf eine Zwangsversteigerung abzuwenden. Außerdem habe das niedrige Zinsniveau Umfinanzierungen ermöglicht. dpa

Ofenbesitzer müssen bis Ende 2013 Emissionsausstoß nachweisen

Bis Ende des Jahres müssen Ofenbesitzer nachweisen, dass ihr Modell Grenzwerte für Emissionen einhält. Stoßen die Öfen pro Kubikmeter mehr als 150 Milligramm Feinstaub und vier Gramm Kohlenmonoxid aus, müssen sie laut einer Verordnung in den nächsten Jahren nachgerüstet, ausgetauscht oder stillgelegt werden. Darauf weist der Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik (HKI) in Frankfurt am Main hin. Entsprechende Nachweise müssen dem Bezirksschornsteinfeger vorgelegt werden.

Die Hinweise finden Verbraucher in den Geräteunterlagen, oder ein Schornsteinfeger misst die Werte. Einen Überblick über die Messdaten von Ofentypen gibt es auch unter http://dpaq.de/JiydC in der HKI-Datenbank. Laut HKI genügt der Eintrag eines Ofens in der Datenbank als erforderlicher Nachweis. Das haben das Bundesumweltministerium und die Umweltministerien der Länder zugesagt. Die Nachrüstpflicht geht auf die 2010 in Kraft getretene Erste Bundes-Immissionsschutz-Verordnung (1. BImSchV) zurück. Für Öfen, die die Grenzwerte nicht einhalten, tritt die Nachrüstpflicht schrittweise ein. Je nachdem, wie alt die Anlage ist, hat man zwischen ein und elf Jahre Zeit (im Detail: http://dpaq.de/KA6jG). Auch Ausnahmen sind möglich. dpa

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