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Grunderwerbsteuer wegen Eintrag schnell bezahlen



Immobilienkäufer sollten die Grunderwerbsteuer möglichst schnell zahlen. Das empfiehlt der Verband Privater Bauherren (VPB). Der Grund: Erst wenn die Grunderwerbsteuer bezahlt ist, stellt das Finanzamt die sogenannte Unbedenklichkeitsbescheinigung aus. Diese wiederum benötigt das Grundbuchamt, um den neuen Eigentümer offiziell ins Grundbuch eintragen zu dürfen. Die Grunderwerbsteuer wird beim Kauf aller inländischen Grundstücke, Häuser und Eigentumswohnungen fällig. Inzwischen beträgt sie in den meisten Bundesländern 5 Prozent. Die Grunderwerbsteuer wird nach der Protokollierung des Kaufvertrags beim Notar fällig. Das Finanzamt schickt dem Käufer die entsprechende Rechnung. dpa

Grundbuch-Auszüge

künftig beim Notar

Zur Entlastung der Justiz übernehmen Notare künftig einige Aufgaben von den Gerichten. Ein entsprechendes Gesetz verabschiedete der Bundestag am späten Donnerstagabend. So erhält man einen einfachen Grundbuch-Auszug in Zukunft vom Notar und muss dafür nicht extra zum Amtsgericht. Darüber hinaus wird den Bundesländern die Möglichkeit eröffnet, Notaren die alleinige Zuständigkeit für Erbschein-Anträge zu übertragen. Damit greift der Bundestag einen Vorstoß des Bundesrats auf – allerdings nur teilweise. Nach den Vorstellungen der Bundesländer sollte ein Notar auch sämtliche Aufgaben der Nachlassgerichte übernehmen: von der Nachlasssicherung über die Testamentseröffnung bis hin zur Überwachung von Testamentsvollstreckern. Dieses Vorhaben lehnte der Bundestag jedoch als zu weitgehend ab. dpa

Griechenland gewährt Aufenthaltserlaubnis bei Häuserkauf

Zur Stärkung der kriselnden Baubranche und des Tourismus in Griechenland hat die Regierung eine Aufenthaltserlaubnis für ausländische Immobilienbesitzer eingeführt. Die Maßnahme erlaubt Käufern und Mietern von Immobilien im Wert von mehr als 250 000 Euro, gemeinsam mit ihren Partnern und Kindern für jeweils fünf Jahre eine Aufenthaltserlaubnis im Schengen-Gebiet zu erhalten. Die Maßnahme sei die Reaktion auf eine starke Nachfrage seitens chinesischer, russischer und arabischer Kunden, sagte ein Vertreter des Innenministeriums, Angelos Syrigos. Durch die Regelung, die es in ähnlicher Form auch in Ungarn, Portugal und Spanien gibt, werden Besitzer oder Mieter von Immobilien von der Visumspflicht befreit. „Endlich wird der Immobilienmarkt ein wenig aus seiner Erstarrung kommen können“, sagte der Präsident des Verbands der Immobilienbesitzer, Stratos Paradias. AFP

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