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Mit dem Partner zusammenziehen –Vermieter hat Mitspracherecht

Möchte ein Mieter weitere Personen dauerhaft in seine Wohnung aufnehmen, braucht es dafür grundsätzlich die Erlaubnis des Vermieters. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland in Berlin hin. Dies gilt auch für den Zusammenzug mit einem festen Partner. Ehepartner und eingetragene Lebenspartner sind von dieser Regel allerdings ausgenommen. Auch wenn die eigenen Kinder oder Stiefkinder des Mieters mit in die Wohnung ziehen wollen, muss hierfür keine Erlaubnis des Vermieters eingeholt werden. Hierbei spielt das Alter der Kinder und deren wirtschaftliche Situation keine Rolle. Die Wohnung muss aber gemeinsam genutzt werden. Eine Übergabe an die Kinder oder den Ehe- oder Lebenspartner bei gleichzeitigem Auszug des eigentlichen Mieters kann nur mit Zustimmung des Vermieters erfolgen. Durch den Einzug weiterer Personen darf es aber nicht zu einer Überbelegung der Wohnung kommen. Bei einer solchen Überbelegung der Wohnung ist der Vermieter gegebenenfalls sogar berechtigt, das Mietverhältniss zu kündigen. Dies gilt auch dann, wenn die Überbelegung auf der Geburt eines Kindes beruht.dpa

Luft-Wärmepumpe nur bei Häusern mit Flächenheizung sinnvoll

Nur bei gut gedämmten Häusern mit einer Flächenheizung lohnt sich der Einbau einer Luft-Wärmepumpe. „Besitzern von Häusern ohne Flächenheizung würde ich von einer Luft-Wärmepumpe abraten“, sagt Hans Weinreuter, Energieexperte der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. Bei einer Flächenheizung – beispielsweise einer Boden- oder Wandheizung, die Wärme über ganze Gebäudeflächen abgibt – muss das Heizwasser nicht so stark erhitzt werden. So benötige die Pumpe weniger Strom und spart damit Kosten. Eine Luft-Wärmepumpe nutzt die von der Sonne erwärmte Außenluft zum Heizen von Wasser. Grob gesagt, entzieht ein Wärmetauscher der Luft die Wärme, deren Temperatur durch Druck zusätzlich erhöht wird. Durch einen weiteren Wärmetauscher wird die Wärme dann in das mit Wasser gefüllte Heizungssystem gegeben. Neben einer Flächenheizung benötigt ein Haus eine solide Dämmung, damit die Luft-Wärmepumpe effizient genutzt werden kann. „Je schlechter das Gebäude gedämmt ist, desto mehr muss die Luft-Wärmepumpe leisten und desto höher sind die Investitionskosten“, erklärt Weinreuter. Je leistungsfähiger die Pumpe also sein soll, desto teurer ist sie in der Anschaffung. Hausbesitzer sollten auch die Lage des Gebäudes bedenken. Da das Außenteil der Pumpe nicht nur groß, sondern auch laut ist, könnten sich Nachbarn belästigt fühlen. dpa

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