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500 neue Wohnungen

auf dem Anschutz-Areal geplant

Auf dem Anschutz-Areal rund um die O2-World will Die Wohnkompanie Berlin GmbH in den kommenden zwei Jahren rund 500 Wohnungen errichten. Einen entsprechenden Grundstückskaufvertrag unterzeichneten der Projektentwickler und die Anschutz Entertainment Group in den vergangenen Tagen; der Kaufpreis ist nicht bekannt. Der zukünftige Wohnkomplex soll aus zwei Hochhäusern mit 80 bzw. 90 Metern Höhe bestehen, an die sich jeweils siebengeschossige Sockelgebäude anschließen. Zwischen den beiden Türmen soll ein öffentlicher Platz entstehen. In den ersten Geschossen seien Gewerbeflächen geplant, unter anderem für Start-ups und eine Kita, heißt es von Käuferseite. Das bereits sanierte denkmalgeschützte ehemalige Übernachtungshaus werde in die zukünftige Bebauung integriert. Die Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2014 beginnen, die Fertigstellung der ersten Wohnungen ist für 2016 geplant. Tsp

Offenen Kamin wegen des Qualms

nur gelegentlich nutzen

Ein offener Kamin darf nur gelegentlich genutzt werden. Denn der Rauch kann die Nachbarn erheblich beeinträchtigen. In einem solchen Fall ist es angemessen, wenn der Kamin an maximal acht Tagen im Monat jeweils höchstens fünf Stunden am Stück qualmt, berichtet die Zeitschrift „Das Grundeigentum“ (Heft 10/2013) unter Berufung auf ein Urteil des Kammergerichts Berlin (AZ: 21 U 131/08). In dem Fall hatte ein Hausbesitzer seinen offenen Kamin im Winter regelmäßig benutzt. Die Nachbarn fühlten sich durch den Qualm belästigt und zogen vor Gericht. Mit Erfolg: Der Kamin dürfe nicht ständig betrieben werden, so die Richter. Die Nachbarn hätten eingehend geschildert, dass sie durch den Qualm belästigt werden. Dies müssten sie nicht hinnehmen. Dass in der Nachbarschaft auch andere offene Kamine betrieben werden, sei unerheblich. dpa

Nach starkem Unwetter zahlt Versicherung für Schäden am Dach

Auch wenn das Dach nach einem heftigen Unwetter auf den ersten Blick intakt scheint, sollten Hausbesitzer es genau in Augenschein nehmen. Denn sogar verrutschte oder gerissene Dachziegel seien Schäden, für die eine Gebäudeversicherung etwa nach Starkregen und Gewitterböen aufkomme. Darauf weist Jürgen Maaß, Sprecher des Bezirks Berlin/Brandenburg im Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) hin. Hausbesitzer, die sich nach Unwettern um ihr Dach sorgen, sollten aus Sicherheitsgründen aber nicht hinaufsteigen. Viele Schäden seien schon mit dem Fernglas erkennbar. Die Reparatur auf Versicherungskosten übernimmt dann ein Dachdecker. dpa

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