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Handwerk benötigt 90 000 Fachkräfte zur Gebäudesanierung

Zur energetischen Gebäudesanierung benötigt das Handwerk in Deutschland in den nächsten sechs Jahren laut einer Untersuchung zusätzlich bis zu 90 000 qualifizierte Fachkräfte. Auch wenn es bei einzelnen Gewerken – wie etwa im Elektrobereich – und auch in einigen Regionen wegen der hohen Nachfrage zu Engpässen komme könnte, rechnet der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) jedoch bundesweit zunächst nicht mit einem größeren Fachkräftemangel. Auch 2020 werde es noch ein leichtes Überangebot an Baubeschäftigten geben, sagte ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke. Erst danach sei mit zunehmenden Fachkräftemangel auch am Bau zu rechnen. Der Zentralverband stellte einen Nationalen Qualifizierungsfahrplan mit 26 Projekten vor, um Mitarbeiter des Handwerks für die energetische Gebäudesanierung zu schulen. Es handelt sich dabei um ein EU-Projekt, dass in 30 Staaten durchgeführt wird. dpa

Gut gedämmte Häuser im Sommer nur morgens und abends lüften

Gut gedämmte Häuser werden an heißen Tagen am besten nur morgens und am späteren Abend gelüftet. Dann sind die Außentemperaturen niedrig – und damit ist die Luft, die in die Räume strömt, kühler. Kommt hingegen warme und sehr feuchte Luft in die dank der Dämmung kalten Zimmer, kondensiert Feuchtigkeit an den Wänden. Dann kann sich leicht Schimmel bilden. Darauf weist der Verein zur Qualitäts-Controlle am Bau hin. Der Keller werde am besten nicht gelüftet – hier sei der Temperaturunterschied zu hoch. Wenn es doch nötig sei, Fenster und Türen hier zu öffnen, rät der Verein ebenfalls, dies in den frühen Morgenstunden oder spät abends zu tun. Die relative Luftfeuchtigkeit sollte in Häusern mit dichter Außenhülle zwischen 40 und 60 Prozent liegen. Die Werte lassen sich mit einem Hygrometer kontrollieren. dpa



Immobilienfinanzierung im Mai

auf niedrigstem Stand

Im Mai ist die durchschnittliche Standardrate für ein Darlehen von 150 000 Euro mit zehnjähriger Sollzinsbindung, zweiprozentiger Tilgung und einem Beleihungsauslauf von 80 Prozent noch weiter zurückgegangen. Dies teilte die Dr. Klein & Co. AG mit. Damit wurde der Tiefststand des Vormonates noch einmal unterboten, so der unabhängige Anbieter von Finanzdienstleistungen für Privatkunden und Unternehmen. Die durchschnittliche Standardrate sei von 566 Euro pro Monat auf 555 Euro pro Monat gesunken – die niedrigste Rate seit Aufzeichnungsbeginn des Dr. Klein Trendindikators Baufinanzierung DTB Anfang 2009. Im Vorjahresmonat lag die Standardrate noch bei 633 Euro pro Monat. Tsp

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