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Umfrage: Mehrheit ist mit Höhe

der Miete zufrieden



Auch wenn Wohnen in vielen Städten immer teurer wird – die Mehrheit der Mieter kann mit ihrem derzeitigen Mietpreis gut leben. Einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Usuma in Berlin zufolge sind rund 72 Prozent der Befragten sind mit der Miete zufrieden. Allerdings erwartet die überwiegende Mehrheit (64 Prozent), im Fall eines Umzugs keine gleichwertige Wohnung zum selben Mietpreis zu bekommen. Für Unmut sorgen außerdem die Nebenkosten. Knapp die Hälfte (43 Prozent) der Mieter ist mit Höhe und Entwicklung der monatlichen Ausgaben für Heizung und Warmwasser nicht einverstanden. Im Auftrag von ImmobilienScout24 und GdW interviewte das Marktforschungsinstitut Usuma insgesamt 1510 Mieter. Befragt wurden Mieter in Großstädten mit einer Einwohnerzahl von mindestens 100 000 Einwohnern. dpa

Bundesfinanzhof: Nachlassregelung steuerlich abziehbar

Kosten für die Regelung einer Erbschaft können steuerlich abziehbar sein. Der Bundesfinanzhof (BFH) hat einer Klägerin recht gegeben, die zusammen mit ihrem Bruder mehrere Grundstücke und Häuser von ihren Eltern geerbt hatte. Den Nachlass teilten sie auf, die Klägerin erhielt vermietete Wohnhäuser. Die Notar- und Grundbuchkosten machte sie bei den Mieteinkünften geltend. Das Finanzamt lehnte dies ab, da Kosten bei einem kostenlosen Erwerb generell nicht abziehbar seien. „Dies entsprach der langjährigen, durch ein Schreiben des Bundesministers der Finanzen geregelten Rechtspraxis“, erklärte der BFH – gab aber der Klägerin trotzdem recht: Die Kosten dienten dem Erwerb des Alleineigentums an dem Vermietungsobjekt. Sie seien deshalb wie bei einem Kauf in voller Höhe als Anschaffungsnebenkosten abziehbar (Aktenzeichen IX R 43/11). dpa

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