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Eigentümer sollten Gebühr für Sepa-Umstellung widersprechen



Wohnungseigentümer müssen den Einzug ihrer Mieten bis zum 1. Februar 2014 auf die in der ganzen EU einheitlichen Standards der Sepa (Single Euro Payments Area) umstellen. Übernimmt den Bankeinzug sowie die Umstellung der Daten ein Verwalter, kann es sein, dass dieser eine einmalige Gebühr dafür verlangt. Der Verbraucherschutzverein Wohnen im Eigentum rät Eigentümergemeinschaften, das nicht einfach so hinzunehmen. Nach deren Einschätzung sei der Mehraufwand so gering, dass er eine Erhöhung der Verwalterbezüge nicht rechtfertige. dpa

Wohnungsbauprämie kann Bausparen attraktiv machen

Die Wohnungsbauprämie kann sich für Sparer auszahlen. „Diese staatliche Förderung hilft dabei, einen Bausparvertrag schneller ins Plus zu bringen“, erklärt Niels Nauhauser von der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg. Gefördert wird neben Bausparverträgen auch der Erwerb von Anteilen an Wohnungsgenossenschaften. Die jährliche Prämie beträgt 8,8 Prozent der Einzahlungen oder maximal 45,06 Euro. Bis zu 512 Euro bei Alleinstehenden und bei Ehegatten bis zu 1024 Euro jährlich dürfen in den Vertrag eingezahlt werden. Um die Prämie zu bekommen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Das zu versteuernde Einkommen des Kunden darf nicht über 25 600 Euro liegen. Bei Verheirateten sind es maximal 51 200 Euro. dpa

Für Immobilienverkäufe

gilt Spekulationsfrist

Beim Verkauf von Immobilien gilt eine Spekulationsfrist von zehn Jahren. Werden binnen dieser Frist durch einen Verkauf Gewinne erzielt, werden unter Umständen Steuern fällig. Dabei kommt es aber nicht unbedingt darauf an, wann der Vertrag abgeschlossen wurde. Entscheidend ist, wann der Vertrag wirksam wird, entschied das Finanzgericht Münster (Az.: 10 K 15/12 E). Im diesem Fall hatte der Kläger ein Grundstück am 3. März 1998 gekauft. Am 30. Januar 2008 verkaufte er die Immobilie. In dem Kaufvertrag wurde vereinbart, dass der Verkauf erst wirksam wird, wenn eine bestimmte behördliche Freistellungsbescheinigung erteilt wird. Die Bescheinigung lag am 10. Dezember 2008 vor. Nach Ansicht der Richter erfolgte der Verkauf daher nicht mehr im Rahmen der Spekulationsfrist. „Mit der Spekulationsfrist sollte vorsichtig umgegangen werden“, rät Anita Käding vom Bund der Steuerzahler. Denn sie wird taggenau berechnet. Käding empfiehlt, lieber auf Nummer sicher zu gehen. „Darauf zu hoffen, dass die aufschiebende Bedingung erst nach Ablauf der Spekulationsfrist eintritt, ist riskant.“ dpa

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