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Rund jeder Vierte

bezieht sein Erbe selbst



Nicht alle, die bereits geerbt haben, ziehen in die geerbte Immobilie ein. Dies ergab eine repräsentative Umfrage der Allianz Deutschland unter 1630 Bundesbürgern zum Thema Immobilienerbschaften. Aktuell wohnen fast vier von zehn Erben (39 Prozent) weiterhin zur Miete. Zwei von fünf Erben (40 Prozent) haben die Immobilie verkauft und 15 Prozent entschieden sich für eine Vermietung. Rund jeder Vierte (27 Prozent) hat die ererbte Immobilie zu seinem Eigenheim gemacht und selbst bezogen.

Während mehr als die Hälfte der Selbstnutzer (51 Prozent) als wichtigsten Grund für eine Eigennutzung die Tatsache angibt, dass sie selbst schon in dieser Immobilie gelebt haben, nennen zukünftige Erben als Hauptmotiv (41 Prozent) den attraktiven Standort. Der zweithäufigste Beweggrund, den Nachlass selbst zu beziehen, ist sowohl für bisherige Erben als auch für zukünftige Erben der Vorteil eines Eigenheims, Miete zu sparen. Sechs von zehn Immobilien werden von Eltern an ihre Kinder weitergegeben. Dies war bisher so und wird laut Umfrage zunächst auch so bleiben. Den meisten Erben (56 Prozent) wurden bislang Einfamilienhäuser vermacht, gefolgt von Mehrfamilienhäusern (22 Prozent) und Eigentumswohnungen (15 Prozent).

Ändern wird sich der Anteil an Alleinerben: Während in der Vergangenheit noch über die Hälfe (51 Prozent) der Erben ihr Erbe allein angetreten hat, rechnen zwei von drei zukünftigen Erben damit, innerhalb der nächsten zwanzig Jahre die Immobilien gemeinsam mit anderen zu teilen.

Mehr als die Hälfte der bisherigen Erbschaften (55 Prozent) befindet sich in großen und mittelgroßen Städten. Tsp

Fehlerhafte Widerrufsbelehrungen ermöglichen vorzeitige Tilgung

Einen Immobilienkredit vorzeitig zu tilgen, kann teuer werden. Denn Banken verlangen dann häufig eine Vorfälligkeitsentschädigung. Kreditnehmer können den Vertrag aber noch Jahre nach dem Abschluss widerrufen, erklärt Hartmut Strube, Mitglied im Geschäftsführenden Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft Bank- und Kapitalmarktrecht im Deutschen Anwaltverein. Viele Geldinstitute haben in ihren Darlehensverträgen die Widerrufsbelehrung fehlerhaft formuliert. Betroffen sind vor allem Verträge, die zwischen dem 1. November 2002 und dem 1. April 2008 abgeschlossen worden sind. Formfehler können zum Beispiel vorliegen, wenn die Belehrung sich nicht auf den konkreten Vertrag beziehe und „der Vertrag“ statt „Ihr Vertrag“ genannt werde, erläutert Strube. Auch die Angabe einer falschen Adresse für die Einsendung des Widerrufs könne die Belehrung unwirksam machen. dpa

Gute Nachfrage für

Prora-Wohnungen in Binz

Ein gutes Jahr nach Beginn der Sanierung des ersten Bauabschnitts in Prora bei Binz im Nordosten Rügens vermelden die Berliner Projektentwickler Michael Jacobi und Axel Bering den Ausverkauf des ersten Hauses mit 29 Wohnungen im Block 2. Die Prora Haus Wismar GmbH & Co. KG teilte auf Anfrage weiter mit, dass im zweiten Bauabschnitt der ehemaligen KdF-Anlage von Prora, der auf den Namen „Verando“ getauft wurde, 17 der 28 Wohnungen bereits verkauft sind, vier weitere sind verbindlich reserviert, für drei Wohnungen wurden Notariate vereinbart. Der durchschnittliche Verkaufspreis beträgt 3588,78 Euro pro Quadratmeter brutto inkl. MwSt. Tsp

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