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Keine Grunderwerbsteuer

auf Instandhaltungsrücklage



Käufer einer Eigentumswohnung müssen auf vorhandene Rücklagen für Instandhaltungen keine Grunderwerbsteuer zahlen. Darauf weist der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland in Berlin hin. Daher sollten sie unbedingt vor Vertragsabschluss mit dem Verkäufer und dem Notar klären, dass im Kaufpreis enthaltene Rücklagen nicht zum Kaufpreis zählen und damit auch nicht in die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer einfließen. Die Grunderwerbsteuer steigt in einigen Bundesländern zum 1. Januar. In Berlin, Bremen und Schleswig-Holstein steigen die Steuersätze auf sechs, fünf und 6,5 Prozent. dpa

Broschüre für Immobilienverwalter zur Sepa-Umstellung

Ab dem 1. Februar müssen neben Vermietern auch Immobilienverwalter dafür sorgen, dass die Lastschriften ihrer Mieter den Sepa-Standards entsprechen. Der Dachverband Deutscher Immobilienverwalter e. V. (DDIV) hat hierzu eine umfassende Publikation mit praktischen Tipps, zahlreichen Musterschreiben und Erfahrungsberichten von Fachleuten aus Banken und Unternehmen aufgelegt, die Verwalter bei der Sepa-Umstellung unterstützen sollte. Die DDIV-Broschüre „Die Einführung des SEPA-Lastschriftverfahrens in Verwaltungsunternehmen im Jahre 2014“ kann kostenfrei unter www. ddiv.de heruntergeladen werden. Ein gedrucktes Exemplar ist gegen eine Schutzgebühr von 15 Euro in der Geschäftsstelle des DDIV e.V. (info@ddiv.de) erhältlich. Tsp

Verkauf von Immobilien zwischen Ehegatten kann Steuern sparen

Der Verkauf von Immobilien zwischen Ehegatten kann genutzt werden, um Steuern zu sparen. Der Trick: Wird eine im Privatvermögen des einen Ehegatten gehaltene Vermietungsimmobilie zum Verkehrswert auf den anderen Ehegatten übertragen, kann neues Abschreibungspotenzial genutzt werden. Der veräußernde Ehegatte kann einen Veräußerungsgewinn steuerfrei einstreichen, wenn er die Immobilie vor mindestens zehn Jahren erwarb. Außerdem können Finanzierungszinsen für eine selbst genutzte Immobilie steuermindernd bei den Vermietungseinkünften abgezogen werden, wenn der erwerbende Ehegatte den Kaufpreis über einen Kredit finanziert. Anita Käding vom Bund der Steuerzahler in Berlin rät allerdings, solche Pläne vorher ausführlich zu prüfen. Beachtet werden sollte, dass das wirtschaftliche Eigentum mit übertragen, dass der Kaufpreis später nicht zurückgeschenkt wird und die Vereinbarungen dem entsprechen, was zwischen fremden Dritten üblich ist. Hin- und Hergeschäfte zwischen nahen Angehörigen werden vom Fiskus sehr kritisch überprüft. dpa

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