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Beim Verschenken von Immobilien Rückforderungsrecht vereinbaren



Eine Immobilie schon zu Lebzeiten zu verschenken kann sich auszahlen. Denn Eigentümer können so Erbschaftssteuer sparen. Allerdings sollte bei einer Schenkung immer ein Rückforderungsrecht vereinbart werden, heißt es in dem Ratgeberbuch „Immobilien vererben und verschenken“. So können sich Schenker gegen unvorhergesehene Ereignisse wappnen. Für den Fall, dass die Ehe scheitert, ist ein Rückforderungsrecht sinnvoll. Ebenso für den Fall, dass der beschenkte Ehepartner die Immobilie ohne Zustimmung des Schenkenden verkauft oder mit einem Kredit belasten darf, bietet sich eine entsprechende Klausel an. dpa

Beim Carport auf Statik achten und Bebauungsplan einsehen

Auch wenn es nur ein paar Balken sind: Ein Carport sollte der Heimwerker nicht ohne sehr gute Planung der Statik bauen. Denn der einfache Unterstand aus Holz für das Auto könne sonst zusammenbrechen und dabei Menschen verletzen, erläutert Uwe Angnes, Vorstandsmitglied der Ingenieurkammer Rheinland-Pfalz in Mainz. Die Konstruktion müsse nicht nur ihre Eigenlast tragen, sondern auch Wind und Schnee auf dem Dach standhalten. Außerdem sollten die Stützen des Carports einen Aufprall des Autos aushalten oder davor geschützt sein. Angnes rät, zur Planung einen Fachmann hinzuzuziehen. Dieser kenne sich zudem mit dem Baurecht aus, das für Carports je nach Bundesland unterschiedlich sei. Auskunft darüber geben der örtliche Bebauungsplan oder die Regelungen der Landesbauordnungen. dpa

Mieter muss nicht immer Maklerprovision zahlen

Maklerprovisionen können für Mieter eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen. Die gesetzlich festgelegte Obergrenze von zwei Monatsmieten zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer wird in angespannten Wohnungsmärkten häufig ausgeschöpft, hat der Deutsche Mieterbund in Berlin beobachtet. Mieter sind aber nicht immer zur Zahlung verpflichtet. Grundsätzlich gilt: Der Makler kann eine Vermittlungsgebühr nur dann verlangen, wenn er mit dem Wohnungssuchenden zuvor einen Maklervertrag abgeschlossen hat, in dem die Maklertätigkeit und die Provisionshöhe festgelegt wurden. Des Weiteren kann der Makler die vereinbarte Vermittlungsgebühr nur einfordern, wenn es tatsächlich zum Abschluss des Mietvertrages gekommen ist. Kommt es nicht zum Abschluss eines Mietvertrags, kann der Makler kein Geld fordern. Eine Maklergebühr ist gesetzlich ausgeschlossen, wenn es sich um eine Sozialwohnung handelt oder durch den Mietvertrag das Mietverhältnis lediglich fortgesetzt oder erneuert wird. dpa

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