Immobilien : Nachrichten

Weil die Wohnhäuser im Märkischen Viertel in einem Zustand sind, der nicht nachhaltig zukunftsfähig ist. Wir haben sehr hohe warme Nebenkosten von durchschnittlich 1,55 Euro pro Quadratmeter und Monat. Deshalb haben wir uns vorgenommen, insbesondere die warmen Nebenkosten zu reduzieren. Dabei haben wir uns gefragt, wie viel Bruttowarmmiete unsere Kunden bezahlen können, und sind auf eine Höchstmiete von rund acht Euro gekommen. Für den Mieter ist ja nicht die Kaltmiete entscheidend, sondern die gesamte Belastung. Durch die massive Reduzierung der Nebenkosten haben wir die Möglichkeit, diese Einsparungen bei der Nettomiete renditewirksam als Erhöhungsspielraum zu nutzen. Indem wir die Modernisierungsumlage von elf Prozent ausnutzen, Anpassungsmöglichkeiten im Rahmen des Mietspiegels wahrnehmen und zinsgünstige KfW-Kredite in Anspruch nehmen, lässt sich die Sanierung für uns wirtschaftlich gestalten. ch

Warum investiert man im Märkischen Viertel 440 Millionen in die energetische Sanierung?

Jörg Franzen, Vorstand Gesobau

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