Immobilien : Nachrichten

Die Immobilienwirtschaft kann einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der klimapolitischen Ziele leisten und hat dies auch bereits getan. Eine flächendeckende energetische Optimierung der Bestände ist jedoch verbranntes Geld, wenn sie bauphysikalisch und betriebswirtschaftlich nicht mehr sinnvoll ist. Eine Kosten-Nutzen-Analyse von uns zeigt, dass bei einem Mehrfamilienhaus der Mieter nach einer energetischen Modernisierung rund einen Euro pro Quadratmeter Wohnfläche im Monat zusätzlich tragen muss, während die Heizkosteneinsparung im besten Fall 80 Cent beträgt. Und das, obwohl sich die Investitionen erst nach rund 15 Jahren Vollvermietung für den Eigentümer rechnen. Unternehmen sollten daher selbst entscheiden können, wann eine energetische Optimierung im Wohnungsbestand Sinn macht und wann sich gegebenenfalls, sofern vertretbar, auch ein Abriss von Gebäuden und ein qualitativ hochwertiger Neubau lohnen. ch

Ist die energetische Bestandsverbesserung von Wohnhäusern in jedem Fall sinnvoll?

Walter Rasch, Präsident Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen

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