Immobilien : NACHRICHTEN

Tatsache I: Der Nachwuchs

geht auch den Vermieter was an

Sobald Nachwuchs da ist, müssen Mieter das ihrem Vermieter unter Umständen anzeigen. „Die Pflicht dazu besteht dann, wenn es in der Betriebskostenabrechnung einen oder mehrere Posten gibt, die pro Kopf umgelegt werden“, sagt Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund (DMB) in Berlin. So müssten Heizung und Warmwasser gesetzlich verpflichtend nach Verbrauch abgerechnet werden. Für alle anderen Nebenkosten habe der Vermieter die Wahl: „Er trifft die Entscheidung, ob er nach Wohnfläche oder pro Kopf abrechnen will“, erklärt Ropertz. Dafür kämen alle möglichen Posten infrage – von der Müllabfuhr über die Grundsteuer, von der Hausmeisterumlage bis zu Versicherungen. dpa

Tatsace II: Söhne wohnen

länger im „Hotel Mama“

Es ist nicht nur ein gängiges Vourteil, es ist jetzt auch amtlich: Frauen lösen sich eher aus dem Elternhaus als Männer. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden lebten im Jahr 2007 noch 46 Prozent der 24-jährigen Männer bei den Eltern. Von den gleichaltrigen Frauen waren es dagegen nur circa 27 Prozent. Im Alter von 30 Jahren wohnten 14 Prozent und mit 40 immerhin noch 4 Prozent der Männer als „lediges Kind“ im Elternhaus. Bei den Töchtern lag die Quote bei den 30-Jährigen dagegen nur bei 5 Prozent, bei den 40-Jährigen sogar nur bei 1 Prozent. Basis für die Daten ist der Mikrozensus, die größte jährliche Haushaltsbefragung in Europa. dpa

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