Immobilien : Nur Bio-Milch ist von glücklichen Kühen

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Milchprodukte verkaufen sich besser, wenn auf der Verpackung Kühe zu sehen sind. Doch die idyllischen Werbebilder sind nach Angaben des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) oft trügerisch. Milchkühe stehen immer seltener auf der Weide.

Nur wenn „BioMilch“ auf dem Etikett steht, könne der Verbraucher sicher sein, dass das Vieh artgerecht gehalten wird und dadurch wertvolle Kulturlandschaften erhalten bleiben, heißt es beim BUND.

Während „hoch gezüchtete Turbo-Kühe“kaum ihren engen Stall verlassen dürften, kommen „Bio-Kühe“ laut BUND im Sommer auf die Weide und im Winter in einen großzügigen Stall mit Stroheinstreu. Sie fressen Futter, das weitgehend auf dem eigenen Hof oder in der Region produziert wird. Chemische Hilfsmittel wie Antibiotika, Wachstumsförderer und Mastpräparate kommen nicht zum Einsatz. Insgesamt gibt es in Deutschland noch gut fünf Millionen Hektar Grünland, das überwiegend von der Milchwirtschaft gepflegt wird. Durch sinkende Milchpreise seien aber besonders Bio-Milchbauern in ihrer Existenz bedroht. Wer Bio-Milchprodukte kauft, trage deshalb dazu bei, dass „glückliche Kühe“ auch in Zukunft auf der Weide und nicht nur in der Werbung zu sehen sind, so die Umweltschützer. dpa / gms

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