Immobilien : Offene Fonds

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Die Offenen Immobilienfonds rentierten nach einer Erhebung des Bundesverbandes Investment und Asset Management (BVI) bei einem Anlagehorizont von fünf Jahren mit 4,1 Prozent jährlich. Fondskäufer stehen somit besser da als beim Erwerb Internationaler Rentenfonds (vier Prozent) und fuhren nur etwas schlechter als bei der Zeichnung von EuroRentenfonds (4,5 Prozent). Auch bei Euro-Geldmarktfonds war die jährliche Rendite geringer (2,97 Prozent). Und wer in dem selben Zeitraum Unternehmensbeteiligungen (Aktienfonds) gehalten hatte, hat herbe Einbußen zu beklagen: – 6,4 Prozent (Europa), – 6 Prozent (International), – 4,5 Prozent (Deutschland).

Doch Vorsicht: Wer eine langfristige Anlage plant, fährt laut BVI-Statistik mit Aktienfonds wesentlich besser : Die jährliche Rendite beträgt nach 20 Jahren 8,3 Prozent bei Deutschen Aktienfonds, gegenüber 5,7 Prozent bei Offenen Immobilienfonds, die langfristig am schlechtesten rentieren von diesen Anlageprodukten.

Die Aussagekraft dieser mittleren Renditen ist einzuschränken: Da Anleger jederzeit aus Offenen Fonds wieder aussteigen können, und neue Fonds regelmäßig höhere Renditen abwerfen als alte, kann die individuelle Rendite mit wenig Risiko durch einen Wechsel der Anbieter hochgeschraubt werden. Allzu oft ist dies jedoch nicht möglich: Denn bei jedem Kauf eines Offenen Fonds-Anteils zahlt der Anleger einen „Ausgabeaufschlag“ von zwei bis fünf Prozent. Dieser schmälert die Rendite. ball

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