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Rechtsanwalt Hasso Lieber, Staatssekretär a.D., tritt ab 1. Januar 2012 in die Anwaltskanzlei AKD Dittert, Südhoff & Partner ein. mit den Schwerpunkten öffentliches sowie privates Baurecht und Legal Due Diligence ein. Lieber war von 1976 bis 1991 Richter, zuletzt Vorsitzender Richter am Landgericht Bochum. Danach wechselte er in das Ministerium des Innern des Landes Brandenburg, war Geschäftsführer der Innenministerkonferenz, Leiter der Abteilungen für kommunale Angelegenheiten sowie Verfassungs- und Verwaltungsrecht, hiernach Leiter des Brandenburger Verfassungsschutzes. Von 2000 bis 2007 arbeitete Lieber als Rechtsanwalt, von 2007 bis 2011 war er Staatssekretär für Justiz in Berlin. Bereits zum 1. November 2011 trat Lothar Briesemeister als Partner in die Kanzlei ein. Briesemeister war Mitglied des für Wohnungseigentumssachen zuständigen 24. Zivilsenats des Kammergerichts in Berlin, zuletzt als dessen Vorsitzender. Als weitere Partnerin verstärkt zum 1. Januar 2012 Catharina Kunze das Dezernat Mietrecht. Die Rechtsanwältin ist Präsidentin des Anwaltsgerichtshofes Berlin. Tsp

Vermietung an Verwandte:

Steueränderung ab Januar beachten

Bei der Vermietung von Wohnungen oder Häuser an Verwandte oder Freunden ändern sich ab dem kommenden Jahr die steuerlichen Vorschriften. Wer etwa eine Wohnung Angehörigen günstiger überlässt, sollte ab dem 1. Januar 2012 mindestens 66 Prozent der ortsüblichen Miete verlangen, rät der Bund der Steuerzahler in Berlin. In diesem Fall könnten die mit der Wohnung zusammenhängenden Aufwendungen wie beispielsweise Darlehenszinsen in vollem Umfang als Werbungskosten geltend gemacht werden.

Beträgt die vereinbarte Miete vom nächsten Jahr an weniger als 66 Prozent der ortsüblichen Miete einschließlich der umlagefähigen Nebenkosten, so können die Aufwendungen nur anteilig als Werbungskosten berücksichtigt werden. Liegt die Miete beispielsweise nur bei sechzig Prozent der ortsüblichen Miete, sind die Aufwendungen auch nur zu sechzig Prozent abzugsfähig. Der Bund der Steuerzahler empfiehlt daher allen Vermietern, ihre Mietverträge auf diese Grenze hin zu überprüfen. dpa

Baugeld noch preiswert

Für das neue Jahr rechnet mehr als jeder dritte Deutsche (39 Prozent) damit, dass die Zeit des günstigen Baugelds zu Ende gehen wird. Dabei erwarten sechs Prozent einen starken Anstieg der Bauzinsen, 33 Prozent gehen von leicht höheren Konditionen aus. Das zeigt eine repräsentative Umfrage der comdirect bank, durchgeführt von Forsa. Tsp

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