Immobilien : Plätzchen, Päckchen, Nikoläuse

Mit dem kleinen Raben kann man backen. Aus dem Glückwunschbaum wird ein Adventskalender – und Santa Claus klettert

Simone Leinkauf

Der erste Advent steht vor der Tür und damit die Zeit, in der es in der ganzen Wohnung nach Zuckerguss und Plätzchen riecht – oder zumindest riechen sollte, wenn Kinder im Hause sind. Damit die gemeinsame Weihnachtsbäckerei jedoch auch dem Nachwuchs Spaß macht, muss schon das entsprechende Backwerkzeug her: Kleine Backformen, eine Mini-Teigrolle und möglichst noch eine bunte Schürze, damit die Teigmassen beim Schlecken nicht auf Pullover und Hose landen. Wer alles beisammen haben möchte – und zwar in vernünftigem Material und witzigem Outfit – fährt mit dem neuen Weihnachts-Pappkoffer „Rabenstarke Weihnachtsbäckerei“ der edition wundersam gut (22,50 Euro). Die Eltern von Kita-Kindern werden ihn kennen, den kleinen Raben Socke, der viel Blödsinn im Kopf und freche Sprüche im Schnabel hat. In seinem Weihnachtskoffer finden sich neben sechs Alu-Backförmchen, eine Holzteigrolle und eine Kinderschürze mit dem Raben. Die kommt mit so bunten Farbtupfern daher, dass sie sich nach Weihnachten auch für klecksende Malereiaktionen eignet. Ergänzend gibt es vom Raben Socke auch ein Backrezepte-Büchlein (2,60 Euro).

Nun ist auch die Zeit für Adventskalender, die allmählich gefüllt werden sollten. Wer schon 24 kleine Päckchen, aber die Nase voll von roten und grünen Stoffsäckchen hat, dem bietet Pro Idee eine attraktive Alternative (79,95 Euro): Der „Glückwunschbaum“ besitzt 24 Clip-Biegedrähte, die sich immer wieder neu zu einer dekorativen Fontäne oder zu bizarren Zweigen verformen lassen. An den Klemmen kann man im Advent kleine Geschenke befestigen, im restlichen Jahr bietet sich der Baum als Notizzettel- oder Visitenkartenhalter, als Modeschmuckständer oder Schokoei-Träger an. Der schwere Fuß mit „Stamm“ aus glänzendem Aluminium sorgt bei schwereren Anhängseln für weitgehend kippfreien Stand.

Um festen Halt und kippfreie Zeiten bemühen sich auch die Kletter-Nikoläuse, die aus verschiedenen Versandhäusern in diesem Jahr dazu aufbrechen, Lichterketten am Haus und im Garten zu vervollständigen (Otto und heine, unterschiedliche Ausgaben mit Leucht-Seil oder -Leiter, mit Rucksack oder Geschenkpaketen, von 24,95 Euro bis 139 Euro). Aus der Traum, vom Nikolaus, der auf seinem Rentierschlitten durch die Lüfte zieht und durch den Kamin steigt, um seinen Sack zu leeren.

Der Kletter-Nikolaus, der wahlweise an einem leuchtenden Seil oder einer leuchtenden Leiter die Hauswand ersteigt oder über das Balkongitter ansetzt, kommt ziemlich faltig ins Haus. Seine volle Größe von rund einem Meter erreicht er erst mittels Luftpumpe oder Blasebalg: Dieser Santa Claus aus Kunststoff lässt sich nach Weihnachten als kleines zusammengefaltetes Päckchen verstauen. Alle Jahre wieder!

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