Immobilien : Preise und Verträge

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Pächter sind ähnlich gestellt wie Mieter: Sie nutzen das Objekt nach den im Vertrag vereinbarten Regelungen. Allerdings gibt es einen wesentlichen Unterschied : Dem Pächter steht auch der Ertrag des genutzten Objektes zu . So können Unternehmen gepachtet werden, ein Acker in Beelitz zum Anbau von Spargel, eine Gaststätte in BerlinMitte oder eben ein Grundstück in Zehlendorf. Besonderheit bei Grundstücken: Hier gilt die Erbbaurechtsverordnung. Eigentümer der Objekte können Privatleute oder die Öffentliche Hand sein. Die Höhe der Pacht kann frei vereinbart werden . Oft orientiert man sich dabei an den zu erwartenden Erträgen. Möglich ist es auch, eine Mindestpacht abzuschließen, die im Falle erfolgreicher Bewirtschaftung um einen Teil des Ertrags aufgestockt wird. Bei landeseigenen Grundstücken steigt die Pacht alle fünf Jahre , weil deren Höhe gekoppelt ist an die Entwicklung der Lebenshaltungskosten sowie der Einkommen. Beide haben in den Vergangenheit fast immer angezogen, nur die Einkommen sind im Jahr 2004 in Berlin erstmals auch statistisch gesunken. Die Laufzeit der Pachtverträge kann ebenfalls frei vereinbart werden. Die Grundstücke in Steglitz-Zehlendorf werden häufig für eine Dauer von 50 bis 70 Jahren vergeben. ball

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