Immobilien : Rechte und Pflichten in der Gemeinschaft

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Üblich sind Eigentümergemeinschaften vor allem bei aufgeteilten Mehrfamilienhäusern. Hier müssen die Eigentümer der einzelnen Wohnungen im Rahmen von Versammlungen alle Belange rund um das nicht aufgeteilte, so genannte „Gemeinschaftseigentum“ regeln. Dazu zählen beispielsweise Treppenflure, oft Keller und Garagen, Fassaden und Dächer, Gärten sowie das Grundstück, auf dem das Gebäude steht. Meistens steht im Teilungsplan der Immobilie, wer welchen Anteil an den laufenden Kosten sowie Reparaturen und Instandhaltung des Gemeinschaftseigentums übernehmen muss. Zudem gibt es in der Regel eine Hausordnung, die das Zusammenleben der Wohnungsnutzer in der Immobilie regelt; auch diese kann von der Eigentümergemeinschaft verändert werden. Schließlich muss die Gemeinschaft einen Wirtschaftsplan aufstellen und über die Abrechnung am Jahresende abstimmen. Während der Eigentümer eines Einfamilienhauses selbst entscheiden kann, wann die Fassade oder das Dach erneuert werden muss, gehen die Meinungen darüber naturgemäß auseinander, wenn mehrere Eigentümer betroffen sind. Bauherrengemeinschaften müssen diesen oft schwierigen Weg nicht gehen; sie können am Ende der Bauphase das Grundstück abschließend aufteilen und damit Individualeigentum begründen. Infos zum Projekt Rummelsburger Bucht, Telefon: (030) 29493730. Verband privater Bauherren, Telefon: (030) 2789010 Tsp

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