Immobilien : Restaura: „Wir erhalten Berliner Kulturerbe!“

Europäischer Player aus Spanien kommt in die Hauptstadt

Die spanische Restaura Gruppe hat ihre europaweite Expansion nach Niederlassungen in Paris, Lissabon und Warschau jetzt auch auf Deutschland ausgedehnt. Seit Sommer letzten Jahres ist Restaura mit einer Hauptniederlassung in Berlin vertreten und bereits mit zahlreichen Ankäufen auf dem deutschen Immobilienmarkt, insbesondere in Berlin, spürbar präsent. Das Unternehmen kauft und restauriert attraktive Wohnimmobilien mit Tradition in guten Innenstadtlagen. Besonderes Highlight für Berlin: Mit Liebe zum Detail orientiert sich Restaura bei der Revitalisierung der Gebäude an den historischen Vorgaben und trägt somit wesentlich zum Erhalt Berliner Kulturerbes bei!

Dabei hat sich Restaura anspruchsvolle Ziele gesetzt: „Innerhalb eines Jahres haben wir in Berlin, Potsdam und Leipzig nahezu 70 Objekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von knapp 130 Millionen Euro erworben“, so Thomas Nern, Deutschland-Geschäftsführer der Restaura.

Das Geschäft steht auf zwei Säulen: Zum einen kauft Restaura Wohnhäuser und -einheiten in guten Innenstadtlagen, etwa in der Bleibtreu-, Meineke- oder Schlüterstrasse, und saniert diese aufwändig. Mieter erhalten dann die Möglichkeit, ihre Wohnung zu einem Sonderpreis zu erwerben. Weitere Zielgruppe sind Kapitalanleger in Spanien, zu denen es ausgezeichneten Zugang gibt. Zum anderen konzipiert Restaura Spezialfonds für Wohnimmobilien, an denen sich institutionelle Investoren beteiligen: „Unser Engagement ist mittel- bis langfristig ausgelegt. Unsere Mieter verstehen wir als wichtige Kunden und Partner. Damit unterscheiden wir uns maßgeblich von Finanzinvestoren, die ausschließlich auf kurzfristige Gewinnoptimierung durch das Durchhandeln von kompletten Immobilien aus sind. Entscheiden wir uns für den Ankauf eines Objektes, dann pflegen und werterhalten wir dies zunächst durch Arbeiten in den meistens bis daher weniger beachteten Gemeinschaftsflächen, zum Beispiel Fassaden, Innenhöfen, Treppenhäusern, Eingangsbereichen“, so Nern.

Was die deutsche Hauptniederlassung auch von vielen Wettbewerbern unterscheidet, ist die enge Einbindung in das europäische Netzwerk der Restaura Gruppe. Sie profitiert dadurch vom grenzüberschreitenden Know-how und von der signifikanten Finanzkraft des Unternehmens. Mit zwölf Standorten in Spanien, Portugal, Frankreich, Polen und Deutschland zählt Restaura zu den Marktführern beim Erwerb und der qualitätsvollen Sanierung von Wohnimmobilien in Europa.

Ausschlaggebend für das Deutschland-Engagement ist auch die Situation auf dem deutschen, besonders dem Berliner Markt. Die Zinsen sind attraktiv niedrig, besonders der Vergleich der Wohnimmobilien-Preise zwischen Spanien und Deutschland zeigt ein Ungleichgewicht: „Gute Wohnungen in interessanten Lagen in Barcelona oder Madrid sind nicht unter 5000 Euro pro Quadratmeter zu haben. In Berlin liegt das Preisniveau für vergleichbare Wohnungen bei der Hälfte“, so Nern.

Durch die Finanzkraft der gesamten Restaura Gruppe, die sehr gute Zusammenarbeit mit deutschen Hypothekenbanken, die kurzen und schnellen Entscheidungswege und die tiefen lokalen Kenntnisse der Verantwortlichen in Berlin verfügt die deutsche Gesellschaft über einen außergewöhnlichen Vorteil im Ankauf von interessanten Objekten: „Wir entscheiden sehr kurzfristig und sind in der Lage, uns auf die individuellen Bedürfnisse unserer Geschäftspartner flexibel einzustellen. Letztlich wickeln wir sämtliche Käufe äußerst zügig, transparent und diskret ab.“

Für die nächsten Jahren verfolgt Thomas Nern anspruchsvolle Ziele: „Wir beabsichtigen, in den nächsten 24 Monaten weitere 400 Millionen Euro in interessante Wohnimmobilien an guten Standorten in Berlin, Leipzig und Dresden, aber auch in Hamburg, Düsseldorf und Wiesbaden zu investieren. Unsere vorrangiges Ziel sehe ich aber zunächst auf dem Berliner Markt: Hier wollen wir uns als angesehener Player besonders erfolgreich etablieren.“

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