Immobilien : Richtig Finanzieren

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Eine Alternative zur klassischen ImmobilienFinanzierung ist der Einsatz einer Kapitallebensversicherung als Tilgungsersatz. Der Vorteil gegenüber Hypothekenkrediten: mehr Steuervorteile. Doch seit der drastischen Kürzung der Renditen bei den Versicherern ist diese Finanzierung nur noch selten rentierlich. Wer bereits eine solche Finanzierung gewählt hat, sollte trotz der geringeren Ablaufleistungen die Deckungslücke nicht durch den Erwerb zusätzlicher Versicherungspolicen schließen. Dagegen erleben Bausparkassen eine Renaissance. Das Prinzip: Man spart und erhält billiges Baugeld. Doch Vorsicht, die Sparzinsen sind sehr niedrig. Außerdem müssen die Kredite rasch getilgt werden. Deshalb sind die monatlichen Raten hoch, und viele Immobilienkäufer können sich diese hohe Belastung nicht leisten. Die Folge: Der Bausparvertrag ist ein schlechtes Geschäft. Die Kosten des Ausstiegs aus einem Kreditvertrag , kann man wie folgt prüfen: Man bittet die Bank, die Höhe der Vorfälligkeitsgebühr zu nennen. Den neuen Kredit erhöht man um diesen Betrag und ermittelt die künftige Rate. Ist diese niedriger als bisher, dann rechnet sich der Umstieg. Achtung: Gebühren beachten . Die Umschreibung der Grundschulden auf den neuen Gläubiger schlägt mit rund 900 Euro (Notar-, Grundbuch-, Abtretungs-Kosten) zu Buche. Bei der Berechnung einer Finanzierung sollte man stets die Kosten während der g esamten Kreditlaufzeit prüfen: Am Ende der ersten Zinsbindung sollte ein rechnerischer Durchschnittszins von acht Prozent angesetzt werden. Wer die dann fällige Raten nicht zahlen kann, sollte den Hauskauf infrage stellen. ball

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