Immobilien : So hilft der Staat

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KREDITE FÜR ENERGIESPARHÄUSER

Bauherren, die ein Energiesparhaus planen, können seit dem 1. Februar diesen Jahres besonders zinsgünstige Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch nehmen. Mit einem Darlehen in Höhe von maximal 30 000 Euro wird das „Energiesparhaus 60“ gefördert, der Kredit für das „Energiesparhaus 40“ beträgt bis zu 50000 Euro. Auch Passivhäuser werden weiterhin mit bis zu 50 000 Euro gefördert. Den Kredit kann jeder Bauherr nutzen, egal ob Eigennutzer oder Vermieter. Derzeit liegt der effektive Zinssatz je nach Programm bei einem oder 2,54 Prozent (Laufzeit: 20 Jahre, Zinsbindung: 10 Jahre). Anträge müssen bei der Hausbank gestellt werden.

WEITERE FÖRDERPROGRAMME

Umfassende energetische Modernisierungen, die zu einer Reduktion des CO2-Ausstoßes um mindestens 40 Kilogramm pro Quadratmeter und Jahr führen, werden auch weiterhin im Rahmen des CO2-Gebäudesanierungsprogramms gefördert. Einzelne Arbeiten wie der Austausch von Heizungen, Fenstern oder die Wärmedämmung der Fassade zählen künftig zu den „Öko-Plus-Maßnahmen“. Der Förderhöchstbetrag beträgt jeweils 50 000 Euro je Wohneinheit.

SERVICE IM DETAIL

Einen Überblick über die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau gibt es unter der Telefonnummer 01801/335577 oder im Internet unter www.kfw-foerderbank.de („Bauen, Wohnen, Energie sparen“). Tipps zum Energiesparen unter www.deutsche-energie-agentur.de. jub

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