Immobilien : So reklamiert man Schäden richtig

Bei Wohnungsmängeln haben Mieter Rechte, die oft nicht genutzt werden: Bewohner unternehmen trotz zum Teil gravierender Schäden nichts und zahlen weiterhin die volle Miete – das hat der Deutsche Mieterbund herausgefunden. Eine neue Broschüre des Verbands mit dem Titel „Wohnungsmängel und Mietminderung“ will das ändern. Feuchtigkeit, Lärm und Heizungsschäden zählen zu den häufigsten Mängeln. Treten sie auf, muss der Vermieter sofort, möglichst schriftlich, benachrichtigt werden. Er muss sich um die Beseitigung des Schadens kümmern. Bis dahin kann der Mieter je nach Umfang der Beeinträchtigung zwischen einem und 100 Prozent von der Bruttomiete kürzen. Hat der Mieter den Schaden selbst verschuldet, muss er allerdings selbst dafür aufkommen.ap

Die Broschüre „Wohnungsmängel und Mietminderung“ kostet sechs Euro und kann bei allen örtlichen Mietervereinen gekauft oder für zusätzlich 1,20 Euro Versandkosten bestellt werden unter: http://www.mieterbund.de

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