Stichwort Texturen : Was 3-D-Modelle so echt aussehen lässt

Sogenannte Texturen dienen im Bereich der Computergrafik als „Überzug“ für die Flächen. Der Begriff Textur stammt vom Lateinischen „textura“ (Gewebe). Texturen sind also die Bilder auf der Oberfläche des virtuellen Körpers. Mit ihrer Hilfe lassen sich Materialien wie Stein, Metall oder Holzmaserungen natürlich darstellen. Mit Texturen können die Eigenschaften der dargestellten Oberflächen auch gezielt verändert werden. So kann etwa ein Stück Metall eine verrostete Oberfläche erhalten, indem man Struktur und Glanzverhalten der Textur steuert. Auch für Innenarchitekten sind Texturen unverzichtbares Handwerkszeug geworden; sie simulieren Tapeten, Fliesen, Bodenbeläge oder Möbel. Die Wahrnehmungspsychologie hat sich der Textur angenommen, hier spricht man von der „strukturellen Beschaffenheit einer Oberfläche“. heid

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