Immobilien : Tipps für Käufer

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Der Immobilienverkauf an Ausländer ist nach dem Gegenseitigkeitsprinzip geregelt: Ausländer aus Staaten, in denen Türken Immobilen kaufen dürfen, haben auch in der Türkei das Recht dazu. Deshalb können Deutsche, Schweizer, Österreicher sowie Bürger aus vielen anderen westeuropäischen Staaten in der Türkei Häuser erwerben – und auch vererben.

Das Grundbuchgesetz , das den Hausverkauf an Ausländer regelt, wurde im vergangenen Jahr nach Protesten von Nationalisten abgeändert. Die Fläche an Grund und Boden, die ein Ausländer in der Türkei erwerben darf, wurde auf 2,5 Hektar begrenzt.

Die meisten ausländischen Kaufinteressenten vertrauen sich einem Makler vor Ort an. Der wichtigste Bestandteil beim Kauf ist die Eintragung ins Grundbuch. Diese Prozedur geht in der Regel sehr schnell, gewartet werden muss aber häufig auf die Genehmigung durch die Militärbehörden. Die Grunderwerbssteuer liegt bei drei Prozent, die jedes Jahr fällige Grundsteuer bei 0,1 Prozent des angegebenen Wertes; bei den Gebühren muss an die Bezahlung eines vereidigten Dolmetschers geachtet werden. Der Käufer braucht zudem eine Steuernummer in der Türkei. Eine Aufenthaltsgenehmigung ist für den Hauskauf nicht erforderlich.

Im Süden der Türkei haben sich mittlerweile mehrere Bauunternehmer und Makler auf deutschsprachige Kunden spezialisiert. Einige davon sind Alanya-Emlak (www.alanya-emlak.com), Asta (www.asta.com.tr), Goodlife Alanya (www.goodlife.com), Prima (www.prima-alanya.de) oder Sun-Invest (www.sun-invest.com).

Auskünfte gibt es auch auf der Website der deutschen Botschaft

in Ankara (www.ankara.diplo.de)

unter der Rubrik „Leben und Arbeiten in der Türkei“. ThS

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