Immobilien : Und das tun andere Unternehmen

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Die Stadt und Land ist nicht das einzige Berliner Wohnungsunternehmen, das Wert auf Umweltschutz legt.

So machte unlängst die Howoge Schlagzeilen mit der Eröffnung von Deutschlands größtem Niedrigenergiehaus. Das Doppelwohnhochhaus an der Schulze-Boysen-Straße in Lichtenberg verbraucht nach der Sanierung etwa 30 Prozent weniger Energie als zuvor. Für die Mieter bedeutet dies, dass die Betriebskosten um 0,53 Euro/Quadratmeter heruntergehen. Auf der anderen Seite steigt die Kaltmiete durch die Modernisierungsumlage um 0,77 Euro/Quadratmeter.

Die Berliner Wohnungsbaugesellschaften, die im Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen (BBU) zusammengeschlossen sind, haben seit 1991 die CO2-Emissionen ihrer Wohnanlagen um über 20 Prozent gesenkt. Der jährliche Energieverbrauch ging seit der Wende von über 200 auf 160 kWh je Quadratmeter Wohnfläche zurück.

Gegenwärtig betreiben die Berliner BBU-Unternehmen 85 Solaranlagen . 39 Prozent des BBU-Gebäudebestandes gelten in energetischer Hinsicht als umfassend saniert. Während Mieter für Heizung und Warmwasser 1995 durchschnittlich 0,82 Euro pro Quadratmeter bezahlten, waren es 2006 nur noch 0,72 Euro pro Quadratmeter. ch

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