Immobilien : Ungewöhnliche „Baumjuwelen“ Robust, pflegeleicht und dekorativ

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„Kunst passt sich keinen Weihnachtstrends oder -traditionen an“, sagt Thomas Hirschler. Der Porzellankünstler betreibt das Zentrum für Keramik in Pankow (Öffnungszeiten: 9./10. und 16./17. Dezember von 12 bis 18 Uhr sowie dienstags bis freitags von 14 bis 17 Uhr), eine der neun Porzellanmanufakturen Berlins. Um den üblichen Weihnachtsbaumdekorationen etwas entgegenzusetzen, hat er die Gemeinschaftsausstellung „Baumjuwelen“ organisiert. Zehn Porzellankünstler aus dem In - und Ausland zeigen an einer für die Schau aufgestellten Tanne, was ihnen zum Thema Weihnachtsbaumschmuck eingefallen ist. Mit allgemeinen Dekorationstrends hat das allerdings wenig zu tun. Engel , die nicht wie gewöhnlich friedvoll, sondern eher geisterhaft, gruselig daherkommen, baumeln an den Zweigen neben freihändig gezeichneten Porzellansternen, die durch ihre Asymmetrie die üblich akkurat gebastelten Sterne konterkarieren.

Auch wenig bekannte, interkulturelle Einflüsse finden sich im Grün. Skizzierte Porträts aus Porzellan knüpfen an die dänische Tradition an, die Tanne mit Fotografien zu schmücken. „In Mexiko ist es Brauch, Symbole des Todes in den Baum zu hängen“, erklärt Hirschler. Mindestens genauso abstrus scheinen die Fledermäuse oder die grob geformten Vögel und Flugzeuge in Schwarz und Weiß. Was die Künstler dazu bewog, sie an den Baum zu hängen, bleibt leider offen. Maha

Die Lanzenrosette (Aechmea fasciata) wird zurzeit überall als blühende Zimmerpflanze angeboten. Sie verleiht dem Zimmergarten einen Hauch von Exotik und bezaubert mit bizarren Formen, hübsch gefärbten Blättern und teilweise prächtigen Blütenständen. Sie gehört zu den robustesten Bromeliengewächsen. Für ein gutes Gedeihen braucht sie ähnliche Bedingungen wie in ihrer Heimat, den brasilianischen Urwäldern: warm, feucht und hell ohne direkte Sonneneinstrahlung sollte der Standort sein, empfiehlt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG). Empfehlenswert ist eine ganzjährige Temperatur von mindestens 18 Grad Celsius. Auf starke Temperaturschwankungen reagiert die Pflanze allerdings empfindlich. Wichtig sind regelmäßige Wassergaben. Die Pflanze wird vom Frühjahr bis zum Herbst gleichmäßig feucht gehalten. Am besten geeignet ist weiches, gefiltertes oder abgekochtes Wasser. Im Winter weniger gießen, alle 14 Tage düngen.

Selbst die beste Pflege kann jedoch nicht verhindern, dass die Pflanze nach der oft monatelangen Blüte abstirbt. Vorher aber sorgt sie noch für Nachwuchs. Während der Blütenstand allmählich eingeht, wachsen am Fuß der Blattrosette neue, komplette Pflanzen heran – die sogenannten Kindel. Diese können abgenommen und eingepflanzt werden, sobald sie etwa halb so groß wie die Mutterpflanze sind.

Bis der Nachwuchs selbst zur Blüte kommt, können zwei bis drei Jahre vergehen. Gelegentlich kommt es vor, dass die Pflanze zwar gut gedeiht, aber partout nicht blühen will. In solchen Fällen hilft es, einen reifenden Apfel auf die Blumenerde zu legen und die Pflanze mit einer durchsichtigen Plastiktüte zu bedecken. Das entweichende Ethylengas wirkt Wunder. Tsp/dpa

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