Immobilien : Unterschiedliche Ansprüche beachten

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Sollen Pflanzen gemeinsam in einem Gefäß wachsen, müssen ihre Ansprüche aufeinander abgestimmt sein. Wer beim Anlegen solcher „Pflanzenlandschaften“ nur darauf achtet, dass die Gewächse in Form und Farbe zusammen passen, läuft Gefahr, unterschiedliche Anforderungen an Pflege und Standort zu übersehen. Darauf weist der Zentralverband Gartenbau (ZVG) hin. Die Folge davon ist oft, dass die Pflanzen nach wenigen Wochen ihren jeweils eigenen Topf brauchen.

Gute Partner sind zum Beispiel Zimmerphilodendron, Pfeilwurz und Kletterficus. Alle drei haben nur geringe Lichtansprüche und eine Vorliebe für warme Zimmertemperaturen. Auch in Höhe und Wuchsform harmonieren sie miteinander. An kühlen, wenig besonnten Standorten fügen sich etwa Alpenveilchen, Efeu und Hirschzungenfarn zusammen.

Sonnige Fensterplätze können Minilandschaften aus verschiedenen Sukkulenten besiedeln: Euphorbien, Kakteen, Aloe, kleinwüchsige Agaven und der Geldbaum mit seinen Verwandten. Sie lieben jeweils die Sonne, wollen aber im Winter eher kühl stehen. Dagegen vertragen Bogenhanf und Wachsblume Sonne und Hitze, sofern man ihnen die Zeit gibt, sich anzupassen.

Bei der Wahl der Gefäße muss der Ausbreitungsdrang der Pflanzen berücksichtigt werden. Jede sollte genügend Wurzelraum bekommen und sich auch oberirdisch unbedrängt entwickeln können. Empfindlichere Gewächse werden notfalls mit einem Tontopf in die Erde eines großen Gefäßes eingesenkt. So behalten sie ihren Wurzelraum und fügen sich dennoch in das Gesamtbild. dpa/gms

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